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Reviews der Band
Emergency Gate - Rememberance (The Early Days)

Emergency Gate

"Rememberance (The Early Days) "
CD-Review, 1201 mal gelesen, 07.02.2014
Emergency Gate - Remembrance - The Early Days (EP)

Emergency Gate

"Remembrance - The Early Days (EP)"
CD-Review, 1850 mal gelesen, 11.12.2011 Wertung 06/10
Emergency Gate - The Nemesis Construct

Emergency Gate

"The Nemesis Construct"
CD-Review, 3590 mal gelesen, 24.04.2010 Wertung 08/10
Emergency Gate - ReWake

Emergency Gate

"ReWake"
CD-Review, 2923 mal gelesen, 25.01.2009 Wertung 06/10

News der Band

06.05.2014

World Infected Tourblog Teil 1 (Mons, Moskau) "Gan bei" (China) Nach knapp 8 Stunden Flug in der etwas klapprigen "Air China" Maschine landen wir...

24.10.2011

  Die Münchner Melodic Death Metaller EMERGENCY GATE veröffentlichen pünktlich zur Weihnachtszeit eine EP, über die sich besonders Fans der...

18.02.2010

EMERGENCY GATE geben gleich zwei Details des kommenden Albums "The Nemesis Construct" bekannt: Tom Englund von EVERGREY wird einen Song...

12.12.2009

Die deutsche New-Metal-Band EMERGENCY GATE hat einen neuen Vertrag mit Twilight Zone Records abgeschlossen. Am 22. Dezember wird die Band die...

02.11.2009

EMERGENCY GATE trennen sich von Drummer Chris "The Machine" Widmann: "Nach drei Jahren großartiger Zusammenarbeit und vielen Shows hat Chris die...


Live-Reviews der Band
The Nemesis Construct Release Party
9004 mal gelesen, 29.08.2014
Chaos Over Europe Pt. II
6509 mal gelesen, 29.08.2014
ReWake Pre-Release Party
3733 mal gelesen, 29.08.2014

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CD-Review

YOU!

Artikel veröffentlicht am 17.01.2013 | 3050 mal gelesen

EMERGENCY GATE haben Stil in den letzten Jahren radikal verändert. Waren sie zu Beginn ihrer Karriere eher dem Gothic und Power Metal-Bereich beheimatet, bestimmt spätestens seit dem Einstieg von Matthias Kupka (ex-SUIDAKRA) ein wesentlich moderneres und härteres Bild die Gangart.

Entsprechend fällt auch ihr viertes Album “YOU!“ aus, das sich musikalisch zwischen Metalcore und schwedischem Melo Death bewegt. Alle zwölf Songs verfügen über eine verdammt aggressive Rythmusarbeit, die gemeinsam mit Matthias unverwechselbaren Shouts deftig in den Arsch tritt. Dazu kommt dann eine Gitarrenarbeit, die sich nicht nur auf schnelle Riffs der amerikanischen Metalcore Szene stützt, sondern auch ein feines Gefühl für Melodien erkennen lässt, die immer wieder deutlich herauszuhören sind. Viele Genrekollegen machen an dieser Stelle einen Punkt, wodurch ihre Musik sehr schnell eintönig und ausgelutscht wirkt. Die Bayern hingegen trauen sich auch neue Wege zu gehen. So zeigt Matthias eben nicht nur sein Brülltalent, sondern streut immer wieder auch cleane Vocals ein, die in ihrer dunkel-charismatischen Art auch sehr gut zur Gothic-Vergangenheit des Sextetts gepasst hätten. Auch Keyboarder Daniel Schmidle wagt hin und wieder einen Ausflug in diese Richtung, oder geht sogar noch einen Schritt weiter Richtung Industrial. Auf diese Art und Weise kreiert die Combo immer wieder kleine Passagen, die dafür sorgen, dass der Silberling auch nach dem drölfzigsten Durchlauf nicht langweilig wird. Beim häufigeren Hören stellt sich vielmehr das Gefühl ein, immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Auch die gelungene Produktion nimmt diese Variabilität der musikalischen Einflüsse gekonnt auf. So ist sie druckvoll genug, um die Härte des Materials zu betonen, lässt aber auch genügend Raum für Melodien und kurze ruhige Momente. Selbiges gilt auch fürs Songwriting. Denn jedes Mal, wenn der Hörer für einige Sekunden das Gefühl hat, die Mucke würde doch im Modern Metal-Einheitsbrei versacken, kommen die Musiker wieder mit der ein oder anderen Überraschung um die Ecke. Und so sind mit “Moshpit“, “Revolution“ oder “Back From The Grave“ gleich drei Songs auf dem Album gelandet, die großes Hitpotential haben. Die verbleibenden neun Titel erfüllen zwar nicht ganz den Anspruch “All Killer, No Filler“, den man nun einmal an ein Top-Album stellen muss, sind aber dennoch gutes musikalisches Material, auf das so mancher Kollege sicherlich neidisch ist.

Nur dieser Tatsache, und den wenigen Sekunden in denen “YOU!“ wie ein gewöhnliches Metalcore-Album wirkt, ist es geschuldet, dass EMERGENCY GATE eine noch bessere Wertung verpassen. Wer keine Angst vor reichlich Moderne in seinem Metal hat und auch gerne mal über den Tellerrand hinaus blickt, der sollte dieses Album aber dringend austesten!


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