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CD-Review

Society

Artikel veröffentlicht am 16.03.2012 | 1896 mal gelesen

Laut Promobeilage wird mit dem vorliegenden vierten Album "Society", der aus Villingen-Schwenningen stammenden Combo EPITOME OF FRAIL, eine Granate auf die Menschheit losgelassen. Bereits seit 2001 ist diese Band aktiv und konnte durch Konzerte mit Bands wie CATARACT, MAROON oder NAPALM DEATH glänzen. Somit stellt sich die Frage, was man vom aktuellen Streich schlussendlich erwarten darf.

Eins kann man bei EPITOME OF FRAIL gleich zu Beginn festhalten. Das Beste, was diese Band auf "Society" zu bieten hat, ist das Intro aus der Feder von Olafur Arnalds, welcher bereits HEAVEN SHALL BURN hervorragende Zwischenspiele bescherte. Und wenn man gleich bei dieser Vorzeigeband ist, kommt man nicht umhin, dass diese generell, neben einigen anderen Vertretern wie NEAERA, einen großen Einfluss auf EPITOME OF FRAIL haben. Von Eigenständigkeit oder Innovation kann man bei vorliegender Platte jedenfalls zu keiner Sekunde sprechen. Es gibt natürlich groovende Parts, die obligatorischen Breakdowns und Leads wie aus dem Bilderbuch. Hinzu gesellen sich wenig spannende Growls, welche sich in aller Regelmäßigkeit mit typisch-heiseren Screams abwechseln und so die mangelnde Eigenständigkeit nur weiter unterstreichen. Handwerklich hervorragend, tight und mit viel Energie eingespielt, kann man den Musikern hier keinerlei Vorwurf machen. Allerdings sind diese acht Eigenkompositionen eben auch extrem vorhersehbar und nicht im Geringsten mit Spannung versehen. "Indiction" versucht zwar ein wenig aus diesem ausgelutschten Schema auszubrechen, schafft dies jedoch auch nur bedingt. Alle anderen Songs bieten im Gegensatz dazu nur herkömmliche Standardkost ohne Überraschungen oder Höhepunkte. Zum Glück ist allerdings die Produktion nicht ganz so massiv, was EPITOME OF FRAIL zumindest klanglich etwas von den Großen des Genres unterscheidet.

Wer sich mal wieder von spierlerisch einwandfreiem, modernem Death Metal ohne Innovationen berieseln lassen will, der sollte EPITOME OF FRAIL eine Chance geben. Alle, die das Mitschwimmen im Fahrwasser großer Bands satt haben, sollten um diese Platte eher einen großen Bogen machen. Eigenständigkeit gibt es hier leider nicht.


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melden Sandra (unregistriert) | 18.04.2012 | 11:54 Uhr

tja was soll man dazu sagen.... Herr Hefft macht es sich (wieder mal) sehr einfach. "Copy and Paste" *hirn aus* war wohl hier die Devise. Man sollte sich die Mühe machenl alle weiteren Kritiken von Herr Hefft auf metal.de durchlesen, dann wird...