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"Soulless"
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Interviews der Band
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Interview mit Ronnie Bergerståhl zu "Endless Procession Of Souls"
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Interview mit Ola Lindgren zu "Burial Ground"
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Grave
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2014 mal gelesen, 16.05.2008

Specials der Band
News der Band

10.07.2013

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08.09.2012

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28.12.2011

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08.07.2011

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21.09.2010

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Live-Reviews der Band
Misery Index, Grave European Tour 2010
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The Bonded By Metal Over Europe Tour
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CD-Review

Dominion VIII

Artikel veröffentlicht am 16.05.2008 | 3864 mal gelesen

Fasst man die Diskographie der Schweden ins Auge, so fällt doch auf, dass aufeinander folgende Alben nie genau die gleiche Schiene gefahren sind. Das mittlerweile achte Bollwerk der Schweden-Death-Ikonen birgt ebenfalls einige wahrscheinlich unerwartete Windungen, die ein eigenständiges, aber doch charakteristisches GRAVE-Album entstehen lassen.

Der Opener “A World In Darkness“ zeigt bereits die wesentlichen Unterschiede zu “As Rapture Comes“ auf, denn ein Stück dieser Machart wäre auf dem letzten Album absolut deplatziert gewesen. Anno 2008 wirken GRAVE thrashig und rau, erleben quasi eine musikalische Renaissance, obgleich auch gerade in punkto Groove, Schwenker auf modernere Machwerke auszumachen sind. Die Produktion ergreift eindeutig Partei für den klassischen Hang auf “Dominion VIII“ – die gängigen technischen Möglichkeiten werden nicht bis zum Kern ausgeschöpft, so findet man weder scheußlich getriggerte Drums noch Blast-Beats, die auf der letzten Scheibe schließlich noch elementar waren.

Die Wirkung der Musik wird von der aufs Wesentliche beschränkten Produktion in einen perfekt passenden Schleier gehüllt. Jede Frage, ob GRAVE etwas von SLAYER halten, beantwortet sich nach einem Durchlauf von alleine. Auf keinem anderen Album des Dreiers findet man derart viele Old-School-Thrash-Riffs wie auf “Dominion VIII“ – oder sie stechen hier einfach am Deutlichsten hervor. Dass die Jungs ihre letzten Scheiben aber nicht völlig im Gedächtnis vergraben haben, zeigt etwa der Song “Fallen (Angel Son)“, der den typischen Groove des letzten Albums aufweist, trotzdem aber schon alleine das Schlagzeug viel erdiger und traditioneller agiert.

Mit ihrem neusten Output haben GRAVE, zumindest in meinen Augen, ein sehr feines Gespür bewiesen, insbesondere was die detailgetreue Mixtur aus Alt und Neu angeht. “Dominion VIII“ passt wunderbar in die heutige Zeit und klingt trotzdem Old-School as Fuck! Das hier ist genauso wenig Selbstkopie wie eine verfremdende Überentwicklung. Ich muss zugeben, es hat ein paar Umdrehungen gedauert, bis ich mich an den Sound gewöhnt hatte – jetzt kann ich mit bestem Gewissen sagen, wer “Into the Grave“ mag, kommt um “Dominion VIII“ nicht herum!


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