Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Grave - Morbid Ascent

Grave

"Morbid Ascent"
CD-Review, 2811 mal gelesen, 20.08.2013
Grave - Endless Procession Of Souls

Grave

"Endless Procession Of Souls"
CD-Review, 4473 mal gelesen, 21.08.2012 Wertung 09/10
Grave - You'll Never See...

Grave

"You'll Never See..."
CD-Review, 3289 mal gelesen, 01.07.2008 Wertung 09/10
Grave - Soulless

Grave

"Soulless"
CD-Review, 3746 mal gelesen, 01.07.2008 Wertung 04/10
Grave - Dominion VIII

Grave

"Dominion VIII"
CD-Review, 4069 mal gelesen, 16.05.2008 Wertung 08/10

Interviews der Band
Grave
Interview mit Ronnie Bergerståhl zu "Endless Procession Of Souls"
1994 mal gelesen, 08.09.2012
Grave
Interview mit Ola Lindgren zu "Burial Ground"
2580 mal gelesen, 07.06.2010
Grave
Grave
2174 mal gelesen, 16.05.2008

Specials der Band
News der Band

10.07.2013

GRAVE haben vor kurzem die Aufnahmen ihrer neuen EP "Morbid Ascent" abgeschlossen. Die EP enthält zwei neue Stücke, eine Cover Version von...

08.09.2012

Man braucht nicht viel zu erzählen um die schwedischen Death-Metal-Meister GRAVE vorzustellen. Sie sind seit gut 25 Jahren am Start und...

28.12.2011

Die schwedischen Death Metaller von GRAVE haben sich jüngst von ihrem Gitarristen Magnus Martinsson getrennt, der seit 2008 Teil der Band war. ...

08.07.2011

Nach einem Ausflug zu Regain Records machen die schwedischen Death Metal Veteranen GRAVE jetzt wieder den Einkehrschwung bei ihrem langjährigen...

21.09.2010

Wie die schwedischen Ur-Deather GRAVE mitteilen, haben sie sich von Bassist Fredrik Isaksson getrennt. Der Grund sei persönlicher Natur gewesen,...


Live-Reviews der Band
Misery Index, Grave European Tour 2010
7788 mal gelesen, 20.11.2014
Hellflame-Festival
9128 mal gelesen, 20.11.2014
The Bonded By Metal Over Europe Tour
4226 mal gelesen, 20.11.2014

Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
CD-Review

Burial Ground

Artikel veröffentlicht am 07.06.2010 | 4034 mal gelesen

Es scheint, als wäre das schwedische Death-Metal-Urgestein GRAVE wieder am Anfang angelangt: Bereits auf dem letzten Album "Dominion VIII" klang das Trio so oldschool wie letztmalig auf dem Debütalbum "Into The Grave" von 1991, und das neue Album führt diese Entwicklung nahtlos fort. Dagegen waren alle Scheiben seit der Reunion überproduziert und hüftsteif – jedenfalls in Relation zu dem, was heute unter dem Namen GRAVE veröffentlicht wird. Passend dazu ziert "Burial Ground" ein Cover, das in die Urzeit des Stockholmer Death Metals verweist: So etwas gab es einst bei NIHILIST und ganz frühen DISMEMBER zu sehen.

Einen nicht unwesentlichen Anteil an dieser Entwicklung dürfte Ronnie Bergerståhl haben, der nicht nur zusammen mit Bandboss Ola Lindgren das neue Songwriting-Gespann bildet, sondern GRAVE durch sein tightes und simples Schlagzeugspiel eine völlig neue Leichtfüßigkeit beschert. Filigrantechniker waren GRAVE ja noch nie, aber dadurch wirken die Songs gleich nicht mehr ganz so massiv und unflexibel wie dereinst. Und trotzdem machen die Gitarren ordentlich Druck und vor allem untenrum Kleinholz: In den schnellen Passagen wird gesägt, dass die Späne nur so um die Ohren fliegen. Geht es dann mal langsamer zur Sache wie beim abschließenden Titeltrack, klingt es bisweilen so fies doomig wie bei ASPHYX und Konsorten. Allerdings sind schleppende Passagen eindeutig in der Unterzahl.

Los geht's direkt mit einem Kracher: Das eröffnende "Liberation" hat nicht nur düster-flirrende Gitarrenriffs, sondern vor allem einen gelungenen Refrain. Große Holzfällerkunst. Das flott-schreddernde "Dismembered Mind" und das mit einem beinahe hintergründigen Hauptthema versehene "Conquerer" stehen dem in nichts nach. Und obwohl GRAVE als Trio relativ reduziert zu Werke gehen, gibt es auf "Bloodtrail" eine nette Abwechslung: Denn Karl Sanders von NILE ließ es sich nicht nehmen und spielte ein schickes Solo ein – und es passt trotzdem hervorragend!

Insgesamt gefällt mir "Burial Ground" noch einen Ticken besser als "Dominion VIII", da das Songmaterial diesmal noch prägnanter ist. An der Grundausrichtung hat sich hingegen nicht viel geändert. Dennoch oder gerade deshalb bleibt es so spannend, wohin die Reise von GRAVE in Zukunft gehen wird – oldschool wird es wohl bleiben.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen:

ickenicke
melden ickenicke | 16.08.2011 | 00:15 Uhr

"unflexibel wie dereinst"? Was für ein Bullshit. Hör dir "Soulless" an, und du wirst merken, dass Grave mit Jorgen und Jensa auf dem Zenit ihrer Karriere waren. Die neuen Alben sind im Vergleich mit früher nur noch schwach.