Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Geben Details zum kommenden Album news

Columns

Nachdem bereits eine EP von 2013 den Titel "Please Explode" trug, veröffentlichen die Amis...
Infos zum neuen Album news

Ulcerate

Die neuseeländischen Tech-Deather ULCERATE werden am 13. September über Relapse Records ihr...
Desert Rock in a Swamp Live-Review

Stoned From The Underg...

Zur Einstimmung vorab hier erstmal unsere Eindrücke in bewegten Bildern: Die Vorzeichen für...
CD-Review

Disperse The Curse

Artikel veröffentlicht am 24.07.2011 | 1919 mal gelesen

Was kommt dabei raus, wenn sich frühere oder aktive Mitglieder von Bands wie WEEDEATER, PARASYTIC, oder ALABAMA THUNDERPUSSY zusammenschließen, um eine neue Band aus der Taufe zu heben? HAIL!HORNET heißt das neue Baby der amerikanischen Musiker, welche über Relapse Records ihr neues Werk “Disperse The Curse“ auf die Menschheit loslassen. Dabei versüßen uns die Jungs den Tag mit einem rauen und dreckigen Mix aus Doom, einer Prise Hardcore und Sludge, was für sich genommen ja schon mal nicht schlecht klingt.

Jedoch wird schnell klar, dass bei HAIL!HORNET nicht alles Gold ist, was glänzt. Sobald die Vocals einsetzen, verschwindet der anfängliche Eindruck und muss einem müden Gähnen weichen. Dieses hardcorelastige Gebrüll von Fronter T-roy ist nicht nur unpassend, sondern kann auch technisch nicht im Geringsten überzeugen. Bedauerlicherweise fehlt es dem Sänger an Aussagekraft, Dynamik und auch an der nötigen Portion Energie in der Stimme, was die elf Stücke zumindest gesanglich ihrer Identität beraubt. Ganz anders sieht es auf der instrumentalen Seite aus. Hier liefern die Musiker eine weitestgehend solide Leistung ab. Mal wird etwas das Gaspedal durchgedrückt, dann wieder gegroovt wie die Hölle und immer wieder schleichen sich coole Riffs ein, die zum Mitnicken einladen. Besonders das Eröffnungstrio aus “Shoot The Pigs“, “Gifted Horse“ und dem Titelsong zeigt eindrucksvoll, was in HAIL!HORNET steckt und welches Potential diese Kombo hat. Mit “Kill The Liars“ folgt in der Albummitte ein Song mit einem grandiosen Breakdown, während man bei “Scars“ dann in die Vollen geht und vollends überzeugen kann.

HAIL!HORNET sollten sich ein paar Gedanken machen, ob dieser der Gesang wirklich die für sie passende Lösung ist. Denn leider kann er nicht im Geringsten mit der instrumentalen Leistung mithalten und verschafft “Disperse The Curse“ somit eher einen Platz im Mittelfeld.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: