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CD-Review

Your Last Breath

Artikel veröffentlicht am 09.03.2012 | 875 mal gelesen

Die Idee die Herkunft der Band auch gleich im Namen preiszugeben, ist durchaus originell, im Fall der Burschen von HELLVETICA relativiert sich die Chose dann doch ein wenig, da CRYSTAL BALL ja schon vor einiger Zeit mit "Hellvetia" an den Start gegangen sind und so diesen "Schmäh" schon gepachtet haben. Das aber ist insofern wohl kaum von Bedeutung, da die Zielgruppe unterschiedlicher nicht sein könnte.

Diese fünf jungen Burschen aus der Eidgenossenschaft nämlich kredenzen ausschließlich heftigste Kost und konnten sich mit ihrem brachialen Gebräu in der Heimat auch schon einen durchaus guten Namen machen. So waren HELLVETICA bereits zusammen mit ihren Landsleuten ELUVEITIE, CATARACT, SAMAEL und GURD, aber auch mit Formationen wie SIX FEET UNDER, TEXTURES oder JUNGLE ROT auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Mit der Intention, sämtliche musikalische Vorlieben allen Mitglieder unter einen Hut zu bringen, legten die Jungs anno 2004 die Basis für HELLVETICA und nach einem Demo im Jahr 2008 steht nun ihr Debütalbum an. Mit dem früheren DARK DAY DUNGEON-Musiker Attila Vargas war ein für derlei Sounds wohl durchaus kompetenter Mann an den Reglern und von daher ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass "Your Last Breath" amtlich und druckvoll aus den Boxen geballert kommt.

Der Death/Thrash-Mix von HELLVETICA kommt zumeist zeitgemäß im Deathcore/Hardcore/Metalcore-Mäntelchen daher, weiß phasenweise aber auch mit Old School-Flair zu gefallen. Dazu passend versteht es auch Sänger Roman mit seinem variablen Vortrag, Akzente zu setzen, denn der Kerl hat vom böswilligen Growler bis hin zum wirklich ausdrucksstarken Klargesang eine sehr breite Palette anzubieten.

Da mir speziell zu den "Core"-Komponenten, die immer wieder mit Riffs in derbster SLAYER-Manier daherkommen, des Öfteren CATARACT einfallen und diese Eidgenossen ohnehin mit zu den durchschlagskräftigsten der Szene überhaupt zählen, muss man HELLVETICA zum Schluss auch noch attestieren, sich an den essentiellsten Formationen zu orientieren und sich generell auf dem richtigen Weg zu befinden, da das Album für eine Eigenproduktion auch sehr professionell um die Ecke kommt.


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