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Kenos - X-Torsion

Kenos

"X-Torsion"
CD-Review, 1141 mal gelesen, 18.02.2010 Wertung 03/10

News der Band

17.12.2009

Die Italiener KENOS haben bei My Kingdom Music unterschrieben, die nun ihr Drittwerk "X-Torsion" veröffentlichen werden - eines der...


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CD-Review

Nightrain To Samara

Artikel veröffentlicht am 02.05.2012 | 1086 mal gelesen

Vor zwei Jahren erst ein Full-Length-Album herausgebracht und nun eine EP - da scheint sich ja jemand mit seinen vier neuen Kompositionen (Intro plus drei Songs) Zeit gelassen zu haben. Zumindest haben wir es bei "Nightrain To Samara" mit dem ersten Lebenszeichen KENOS' mit neuem Sänger zu tun, und egal, ob das nun der Grund dafür war, dass in zwei Jahren Pause "nur" eine gute Viertelstunde Musik herausgekommen ist oder nicht, nach einem Schnellschuss klingt das neue Material zumindest nicht.

Stilistisch haben sich KENOS dort angesiedelt, wo die Melodiösität jüngerer schwedischer Alben wie die der späten IN FLAMES, SOILWORK oder auch SCAR SYMMETRY auf die moderne Härte der NWoAHM und die anspruchsvolle Instrumentierung des Technical Death Metal trifft. Was für den einen oder anderen Leser vielleicht erstmal nach gleich mehreren Stilbrüchen auf einmal klingt, funktioniert auf jeden Fall ziemlich gut und klingt zwar hin und wieder ein bisschen an der Eingängigkeit vorbei gespielt, aber dafür auch immer dann, wenn KENOS auf das Gefrickel um des Gefrickels Willen verzichten und auf Songdienlichkeit setzen, ziemlich fett. So ist der Opener und Titeltrack zum Großteil ein Nackenbrecher vor dem Herrn und geht darüber hinaus auch gut ins Ohr - was man aber leider nicht von allen drei Songs behaupten kann: Besonders das Mittelstück "Lysergic Spyral" wirkt extrem verkopft und mag vielleicht den einen oder anderen Technikfreak begeistern, kann mich persönlich aber überhaupt nicht vom Hocker hauen. Die abschließende Groove Version von "Encounter" (im Original auf dem 2010er-Album "X-Torsion" erschienen) ist hingegen zwar immer noch technisch anspruchsvoll, dafür hält sie aber auch was sie verspricht: Sie groovt wie Sau.

Die moderne, aber durchaus druckvolle Produktion tut ihr Übriges und so ist "Nightrain To Samara" kein zwingendes Must-have, aber über weite Strecken gut hörbar. Das an manchen Stellen Überhand nehmende Gefrickel verhindert zwar, dass ich mit dieser EP uneingeschränkt warm werde, allerdings dürfte das die Tech-Death-Fans wiederum erfreuen, welche deshalb gerne noch einen Punkt auf meine Wertung draufdenken dürfen.


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