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Kilt - The Art Of Selfdestruction

Kilt

"The Art Of Selfdestruction"
CD-Review, 3156 mal gelesen, 12.05.2005 Wertung 06/10

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From The Abyss

Artikel veröffentlicht am 08.03.2012 | 1014 mal gelesen

Ein Auftritt auf der Zeltbühne des "Summer Breeze"-Festivals im letzten Jahr, sowie die Teilnahme beim "Wacken Metal Battle" zählen bis dato wohl zu den Highlights in der Karriere dieser Band aus dem Norden. Dem könnten aber sehr bald viele mehr folgen, legen die Kieler mit ihrem Zweitling "From The Abyss" aktuell doch ein mehr als nur ordentliches Stück brachialen Metals vor.

Es mag zwar verdammt viel Zeit vergangen sein, ehe die Jungs mit diesem zweiten Album an den Start gehen können,denn es gab schon bald nach der Gründung im Jahr 2000 einen Deal zu verzeichnen und die Truppe konnte anno 2004 mit "The Art Of Selfdestruction" debütieren. Dch auch in den Jahren zwischen ihren Langeisen waren die Nordlichter alles andere als untätig.

Da ich leider die vorherigen Werke nicht kenne, kann ich hinsichtlich einer Stiländerung seit dem ersten Album - dem ein Demo, eine "MMVII" betitelte EP und eine Split-Scheibe zusammen mit ENDSTILLE folgten - nichts vermelden, die Truppe selbst jedenfalls spricht von Umstrukturierung und Änderung der Gangart in Richtung heftigerer Sounds. Letztgenannte Tatsache ist auf "From The Abyss" jedenfalls mehr als nur nachvollziehbar, denn das Quintett hat amtlichen Death Metal der groovigen Machart zu bieten, der zudem eine überaus deftige Thrash-Schlagseite aufweist, aber auch einige Anleihen aus Göteborg intus hat.

Die zahlreichen Konzerte dieser Band scheinen sich durchaus auf das Songwriting ausgewirkt zu haben, denn vor allem hinsichtlich ihrer Wucht sind die Dänen HATESPHERE, für die man ebenso schon den Anheizer geben durfte, wie auch für die bereits erwähnten Kollegen von ENDSTILLE, HEAVEN SHALL BURN oder CALIBAN, als Inspiration bemerkbar. Zudem lassen sich hinsichtlich des Groove-Faktors auch ENTOMBED als Referenz nennen, während man bei so manchem Riff auch die späteren SLAYER heraushören kann. Eine phasenweise dunkle bis düstere Atmosphäre rundet das Bild ebenso gut ab, wie der dementsprechend raue Sound.

Mit Wucht und Durchschlagskraft sind die Kompositionen (allen voran die Hämmer: "Drown in The Masses" und "Black Wings") schon gut bestückt, zudem klingt die Chose in Summe auch sehr ausgereift. Kein Wunder also, dass sich KLIT als Live-Band schon einen guten Namen machen konnten.

Mit "From The Abyss" sollten es die Burschen aber auch abseits der Bühnen schaffen, auf Interesse zu stoßen. Apropos: Interessenten checken einfach die Website der Band, wo das gute Stück in der Download-Area angeboten wird.


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