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Reviews der Band
Masachist - Death March Fury

Masachist

"Death March Fury"
CD-Review, 1353 mal gelesen, 14.06.2009 Wertung 06/10

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CD-Review

Scorned

Artikel veröffentlicht am 21.10.2012 | 1250 mal gelesen

Was kommt dabei raus, wenn man (Ex-) Musiker von VADER, VESANIA und DECAPITATED in eine Band steckt? Ganz genau, allein schon bei der Erwähnung solche illustrer Namen läuft jedem Death Metal Fan das Wasser im Mund zusammen. Somit steigen die Erwartungen ins nahezu Unermessliche, was denn das neue polnische All-Stars-Projekt namens MASACHIST so zu bieten hat.

Nur leider kann man das Treiben von MASACHIST relativ schnell mit einem Wort zusammenfassen: Monotonie. Ganz nach dem Motto “Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, bieten die Musiker eine Mixtur aus Groove und Geschwindigkeit, die zwar durchaus hohes Niveau besitzt, aber leider im Endeffekt auch nicht mehr bietet. Auch wenn die Saitenfraktion mit messerscharfen Riffs sich ins Fleisch frisst und die Drums alles in Grund und Boden walzen, so kommt man spätestens bei den extrem eindimensionalen Growls von Frontmann PIG nicht umher, sich etwas mehr Dynamik zu wünschen. Dieser Stil kann zwar im Grunde für Death Metal Puristen durchaus schmackhaft sein, sorgt aber zumindest hier auf Dauer für Langeweile. Somit haben die Musiker mit dem Problem zu kämpfen, dass kein Stück aufgrund der Gleichförmigkeit dauerhaft hängen bleibt. Viel mehr erscheint einem “Scorned“ wie ein einziger zäher Brei, der erstmal durchgehört werden will.

Dabei ist nicht alles schlecht im Hause MASACHIST. Die Musiker wissen aufgrund ihrer Erfahrung sehr wohl, wie man vernünftige Riffs schreibt und bieten auch das ein oder andere griffige Arrangement. Gerade das abschließende Stück “Inner Void“ zeigt die Band von einer groovigen Seite, welche ihnen durchaus gut zu Gesicht steht und am Ende nochmals die mehr als nötige Abwechslung bietet, die es eigentlich schon spätestens zur Mitte der Platte gebraucht hätte. Dies reicht bei Weitem nicht dazu aus, um aus “Scorned“ ein dauerhaftes Hörvergnügen zu machen. Somit reihen sie MASACHIST in eine Reihe von Bands ein, die im großen Teich mitschwimmen aber nicht sonderlich auffallen – da helfen leider auch die großen Namen nichts.


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