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CD-Review

The Hypochrist

Artikel veröffentlicht am 23.03.2012 | 863 mal gelesen

Bereits seit acht Jahren geistern MASS INSANITY durch den polnischen Untergrund und bringen nach einigen Demos nun endlich über Brewery Production ihr Debüt “The Hypochrist“ auf den Markt. Ganz im Fahrwasser von Bands wie SIX FEET UNDER oder ILLDISPOSED bieten die Musiker Death Metal, welcher direkt und kompromisslos nach Vorne knallt.

Im ersten Moment ist man von “The Hypochrist“ noch geplättet, denn spielerisch gehen die Musiker auf die Vollen und reißen den Hörer mit einer Menge Energie und griffigen Gitarrenriffs um. Man merkt zu jeder Sekunde, dass MASS INSANITY sehr wohl wissen, was sie tun und dass sie auch ihre Instrumente bestens beherrschen. Treibende Beats und mächtig angefressene Growls ergänzen die Saitenfraktion und erschaffen so eine Dampfwalze, welche, ehe man sich versieht, wie ein Zug über einen drüberrauscht. Allerdings stellt sich nach dem recht gelungenen Opener “Hidden Instincts“ bei jedem weiteren Stück immer mehr Ernüchterung ein und der Weg bis zum Ende wird teils zu einer wahren Tortur. Vieles klingt zu gleichförmig und vorhersehbar und die Band dreht sich munter im Kreis, ohne auch nur einmal großartig aus dem vorgegebene Schema ausbrechen zu wollen. Jeder der acht Songs ist in seinem Aufbau nahezu identisch und bietet einfach zu wenig Abwechslung, um längerfristig unterhalten zu können. Somit läuft “The Hypochrist“ einfach an einem vorbei, ohne auch nur ein einziges Mal ein Kopfnicken auslösen zu können. Dies, gepaart mit der Vorhersehbarkeit der einzelnen Kompositionen, führt unweigerlich dazu, dass man die Platte recht schnell wieder vergisst. Da hilft auch der gut gelungene Start oder die sehr fette und transparente Produktion nicht mehr weiter.

MASS INSANITY zeigen auf ihrem Debüt ganz klar, dass sie spielen können, nur mangelt es den Polen am Songwriting und der Abwechslung. Dadurch verliert “The Hypochrist“ recht schnell seinen Reiz und wird sich sicherlich recht schnell im Nirvana verlieren.


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