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Megascavenger - Descent Of Yuggoth

Megascavenger

"Descent Of Yuggoth"
CD-Review, 610 mal gelesen, 08.01.2013 Wertung 06/10

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Vinyl-Review

Songs Of Flesh (Part I)

Artikel veröffentlicht am 09.04.2012 | 767 mal gelesen

Lange nichts gehört von Rogga Johansson, bestimmt schon bestimmt zwei Monate. Für den übereifrigen, in der Death-Metal-Szene wahrlich schon omnipräsenten Musiker mag das schon lange erscheinen, auch wenn kürzliche oder kommende Releases von THE GROTESQUERY, RIBSPREADER und PUTREVORE schon Bände sprechen. Dass nicht alles, was aus Johanssons Feder springt, zwingend dem hörbaren Durchschnitt untergeordnet werden muss, sondern auch mal richtig nett sein kann, bewies der Skandinavier für mich zuletzt mit seinem Projekt namens REVOLTING. Unter dem Banner von MEGASCAVENGER ist er nun wieder komplett alleine unterwegs, plant allerdings für das kommende Album einige altbekannte Gastmusiker an Land zu ziehen.

Das hat er für den kleinen Vorgeschmack mit dem Titel “Songs Of Flesh (Part I)“ bereits getan und sich, neben dem ehemaligen ENTOMBED- und GRAVE-Handwerker Jörgen Sandström, noch Paul Speckmann (MASTER) geangelt. Jeweils für den Gebetsständer engagiert, beginnt Johansson’s Landsmann beim ersten Stück “Deathobsessed“ und lässt dahingehend bereits anklingen, in welche Richtung die Mühle hier ausschlagen wird. In dieser Formation kaum anders vorstellbar wird es erdig Old-School. Der Instrumentalist trägt ein verstaubt anmutendes Grundriff vor und treibt den Song mit viel Groove im Gepäck voran, während Sandström in genialer Fieslingsmanier drüberrödelt. Der erste Track erinnert mich in seiner Gesamtheit und wie mit einem stumpfen Gegenstand erschlagenden Wirkung extrem an ASPHYX, wobei “No Haven For The Sane“, zusammen mit Speckmann, dann eher ein wenig die düstere, atmosphärische Seite des Projektes betont. Dennoch bleibt die Grundhaltung von MEGASCAVENGER im Grunde gleich: Alte Schule, einprägsame Saitenarbeit und auf die Fresse.

Nur an zwei Stücken geschnuppert, lassen sich natürlich hinsichtlich der folgenden Full-Length-Scheibe lediglich relativ vage Prognosen treffen, doch wenn Rogga noch ein paar vergleichbare Mitmusiker auf sein Sofa locken konnte oder kann, dann könnte auch MEGASCAVENGER zu den erwähnenswerten Kapiteln der bereits seitendicken Johansson-Diskographie gehören.


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