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CD-Review

Human Edge (...To The Abyss)

Artikel veröffentlicht am 01.07.2012 | 2434 mal gelesen

Mit einer mächtigen Melange aus herbem Thrash und melodischem Death Metal präsentierten sich diese Burschen vor gut drei Jahre auf ihrer zweiten EP "Absolute Zero" (das eigentliche Debüt "Fatal Melodioes" stammt aus dem Jahr 2006 und wurde noch nicht in der aktuellen Besetzung eingespielt) und konnten damit durchwegs positive Resonanzen einfahren. Nun also wollen es die Hessen wirklich wissen und kredenzen ihr erstes Langeisen.

Eines gleich vorweg: Die Mixtur besteht diesen "Langzeit-Test" locker - mehr noch, das Quartett scheint die nunmehr längere Spielzeit auch für mehr Entfaltungsmöglichkeiten der Instrumentalisten genutzt zu haben. Von der Basis her also alles wie gehabt, von der Umsetzung jedoch deutlich fokussierter und technisch ansprechender, vor allem aber noch ein wenig zwingender, so in etwa lässt sich der direkte Vergleich zu "Absolute Zero" ziehen.

Mich persönlich sprechen die Burschen zwar mit ihren knackigen Midtempo-Böllern an, das Album an sich ist jedoch überaus abwechslungsreich und zwar sowohl was das Tempo betrifft, als auch vom Härtegrad des Riffings her. An Reminiszenzen gibt es daher auch jede Menge alter Helden zu entdecken (von UNLEASHED über GOD DETHRONED und EXODUS bis hin zu ANNIHILATOR, MEGADETH und DARK TRANQUILLITY, um nur einige zu nennen). Direkt, oder gar unverfroren "orientieren" sich MINDREAPER aber an keiner anderen Band.

Wichtig ist es auch noch zu vermerken, dass es auf "Human Edge (...To The Abyss)" auch von der lyrischen Seite her ausgeklügelte Geschichten zu vernehmen gibt, wobei sich  die Jungs als überaus sozialkritisch und geschichtsbewandert zeigen. Zudem muss man MINDREAPER attestieren, dass sie ihre Ideen gut in die Arrangements einflechten konnten. Sehr gelungen ist auch die soundtechnische Umsetzung des Albums, nicht zuletzt durch den Endschliff im "Stage One" unter der Ägide von Andy Classen.

Kurzum: Erneut eine überaus gelungene "Talentprobe". Wär‘ fein, wenn das auch etwaige Business-HerrschaftInnen (ist doch politisch korrekt, oder?) so sehen, um diese Formation ein wenig weiterbringen zu können.


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