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Interview mit Benjamin Hilleke zu "Ours Is The Storm"
1707 mal gelesen, 21.02.2013
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2715 mal gelesen, 09.10.2010
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3150 mal gelesen, 12.08.2013
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27.02.2013

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18.10.2010

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21.09.2010

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CD-Review

Let The Tempest Come

Artikel veröffentlicht am 06.04.2006 | 10548 mal gelesen Eigentlich ist dieses Review überflüssig. Eigentlich jedes Sinnieren obsolet. Eigentlich gibt es nur den kürzesten Weg in den nächsten Plattenladen, um sich durch Bennys erstes vokales Lebenszeichen den Charakter und die Seele dieses Albums erklären und umgehend einverleiben lassen. Und zwar von einem staubtrockenen, abgebrühten, herausfordernden, rotzfrech vor die Füße gekotzten „Uärgh“, das perfekt einsilbig die Essenz des Albumtitels und der Musik auf den Punkt bringt: Lasst den Sturm kommen, wir gehen dagegen an. Und wie sie dagegen angehen! War schon das letztjährige Debut „The Rising Tide Of Oblivion“ eine unglaublich kraftvolle und herbe Erfahrung in Sachen Kauleistenpolitur, so ist „Let The Tempest Come“ die unmittelbar gesteigerte Endorphindosis, die den Dentalbereich nun vollends zu Bruch gehen lässt. Hier ist alles besser, als noch vor einem Jahr, wenn überhaupt eine Vergleichsmöglichkeit gerechtfertigt ist. Denn der wichtigste Aspekt, das Songwriting, ist keinen Millimeter vom ursprünglichen, hochklassigen Niveau abgewichen. Doch NEAERA haben es in ihrem kurzen Dasein als Newcomer perfekt verstanden, ihre Schwächen auszumerzen und ihre Stärken noch besser auszuspielen. „Let The Tempest Come“ ist eine wesentlich tighter eingespielte Wuchtbrumme und ein noch tristeres Atmosphärenbollwerk als sein Vorgänger. Bis zur Besinnungslosigkeit prügelt es die Schallrezeptoren zu Klump, zumal es mehr von allem gibt. Mehr Wumms, der seinen zerstörerischen Druck aus der geballten Kraft der wuchtigen Produktion Jacob Hansens schöpft. Mehr Blasts, die von Beginn an das Zepter mit eiserner Faust unerbittlich schwingen. Mehr Aggression, die einem gellend-reisserische Schmerzensschreie und abgrundtiefe Hassgrowls ausspeienden Benny Hilleke zu verdanken sind, der in diesem einen Jahr mit seinen Aufgaben deutlich gewachsen ist. Mehr Schweden, das seinen mächtigen Brustkorb, kalte und hoffnungslose Melodien ausatmend, heftig auf und ab senkt. Mehr Death, dessen Blut in aufgeregter Raserei brutalst dunkle Old-School Riffs durch seine Adern peitscht. Und schließlich mehr Moshparts. Mehr von diesen breit gefächerten, elegischen, klagenden, todtraurigen, sich vor desillusionierter Selbstaufgabe und verzweifelndem Wahnsinn selbst zerreissenden Epochallandschaften, die in „The World Devourers“ und „Where Submission Reigns“ ihren Ursprung fanden, hier in „Plagueheritage“, „The Crimson Void“ und „Scars Of Grey“ ihre bitteren Tränen weiter vergießen und immer mehr zu NEAERAs Markenzeichen zu werden scheinen. NEAERA haben es zweifellos geschafft, auf ihr famoses Debut noch einen draufzusetzen und somit kann ich zum Schluss auch nur sagen: mehr davon. Bitte.
Kommentare
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melden Wertung 05/10 Deleted User | 06.04.2006 | 01:00 Uhr

Das "Melodic Death Metal" in der Titelleiste find' ich süss. So irgendwie nach dem Motto "Ach, da war doch mal was...". Schade, dass auf dem Album nur stinknormaler Metalcore drauf ist. Und nicht mal besonders schmissiger,...  

melden Wertung 05/10 Deleted User | 07.04.2006 | 01:00 Uhr

Metalcore... Nicht neues, nichts besonderes... Einfach nur irgendwie langweilig  

hackfin
melden Wertung 07/10 hackfin | 07.04.2006 | 01:00 Uhr

Ihr solltet mal wieder sparsamer mit euren 10/10 Punktegebungen umgehen und wenn schon so was kommt, dann bitte mit echt plausibler Erklärung! Mehr wie 7 hat die Platte meiner Meinung nach nich verdient.  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 07.04.2006 | 01:00 Uhr

es ist ne gute platte, auch wenn es im grunde nichts als sturer, veralteter metalcore ist - nichts neues also. trotzdem ist die cd gut, und verdient meiner meinung nach knappe 8/10, aber ich bitte euch...10/10 verdienen für mich platten wie...  

Audi
melden Wertung 05/10 Audi | 07.04.2006 | 01:00 Uhr

Naja, die Platte ist echt nicht so dolle. Ein wenig überschätzt, möchte man meinen.  

melden Wertung 04/10 Deleted User | 10.04.2006 | 01:00 Uhr

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Überschätzter 08/15-Metalcore, von denen es mittlerweile so viele Bands gibt wie Sandkörner am Meer. Der Hype nimmt kein Ende, alle Bands hören sich mittlerweile gleich an, auch...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 11.04.2006 | 01:00 Uhr

mein gott, was gehen mir diese "das ist doch alles metalcore"-heulsusen doch auf den sack ! würde man euch heute At The Gates vorspielen würdet ihr genau so heulen... metalcore kommt von metal+hardcore, aber hardcore scheint noch...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 11.04.2006 | 01:00 Uhr

MetalCore? Wenn die Platte noch als MetalCore durchgeht fress ich nen Besen! Sehr sehr geiler Deathmetal, der mit fetten Breakdowns aufgelockert wird. Und auch der Gesang hat sich stark verbessert. Ach ja, wenn man überall den Hardcore...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 11.04.2006 | 01:00 Uhr

also erstmal ist es jacke wie hose ob es metalcore, melo death oder pop ist. immer diese kinder die sofort rummotzen müssen wenn "eine band fälschlicherweise in IHR genre gekommen ist". zur platte: neaera haben sich meiner meinung...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 12.04.2006 | 01:00 Uhr

um tom gerhard zu zitieren: "Endlisch ma normahle leute hier !"  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 12.10.2006 | 01:00 Uhr

dieses album ist ganz große klasse!!! wieder überzeugt der wechsel der vocals, die sich sogar noch zum vorgängeralbum stark verbessert haben. perfekt eingestreute highspeedpassagen und tolle melodien!!! achja wo man sich beim...  

sylverblack
melden Wertung 09/10 sylverblack | 10.12.2006 | 01:00 Uhr

Ich frage mich, warum hier alle so peinlich darauf achten, ob es sich um Melo-Death oder Metalcore handelt, das ist doch völlig egal. Es geht hier um die Musik und die ist spitze. Klar, der Metalcore quillt vor Bands nur so über, aber...  

melden Wertung 10/10 Deleted User | 04.07.2007 | 01:00 Uhr

Die ganze Diskussion über das \"richtige\" Genre sind vollkommen überflüssig. Wer sich von einem solchen Schubladendenken leiten lässt, kann mir nur leid tun... Metalcore ist eh ein weites Feld. Zum Beispiel haben...  

melden Wertung 06/10 Deleted User | 04.07.2007 | 01:00 Uhr

Mir ist das Genre mal prinzipiell egal - es ist Metal! Ich habe hier eine Menge Reviews gelesen und dann stoße ich auf diese FRECHHEIT. All that remains bekommen grade mal 8 pkt wobei diese CD den Jackpot abräumt? Bei allem Patriotismus...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 15.07.2007 | 01:00 Uhr

Ich werde mich nicht über die vielen einfach nur schlechten Kommentare vieler Schreiber hier auslassen, stattdessen schaue ich zu Boden und schüttel traurig den Kopf. Neaera sind absolut geil, das erste wie das zweite Album, beide treten...