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Necrotted - Kingdom Of Hades

Necrotted

"Kingdom Of Hades"
CD-Review, 2517 mal gelesen, 07.01.2011 Wertung 07/10

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CD-Review

Anchors Apart

Artikel veröffentlicht am 19.09.2012 | 1652 mal gelesen

Bei wem löst der Ort Abtsgmünd welche Regung aus? Der lange Weg bis zur Bühne? Für viele war’s irgendwie sympathischer, also der ehemalige Veranstaltungsort des Summer Breeze Open Air. Das meine ich aber gar nicht. Dürfte so zwischen drei und vier Jahren hergewesen sein, als Breeze-Chef Achim Ostertag mit einer anderen Sache, noch konkreter musikalisch, auf sich aufmerksam machte. Damals war es die Band HACKNEYED aus dem kleinen Ort in Baden-Württemberg, die unter seinen Fittichen den großen Sprung schaffen sollten. Irgendwie ist das der Truppe aus damals vier blutjungen Akteuren auch gelungen, schließlich sind sie Heute durchaus eine ernst genommene Hausnummer im deutschen Death Metal.

Zweifellos war das nicht immer so, denn das zarte Alter der Musiker lieferte natürlich viel Angriffsfläche. Doch darum soll es hier letztlich gar nicht gehen, auch wenn die Analogien kaum von der Hand zu weisen sind. NECROTTED sind jung, stammen aus Abtsgmünd, machen modernen Death Metal und stellen hinsichtlich eines Gastauftrittes von Sänger Phillip Mazal die Verbindung zu HACKNEYED gleich selbst her. Nichtsdestotrotz bleibt “Anchors Apart“ natürlich ein eigenständiges Werk. Doch, Halt! Bereits an diesem Punkt muss man eigentlich schon wieder einschneiden, denn so eine richtige eigene Schiene haben NECROTTED noch nicht gefunden. Es handelt sich zwar nicht um ein unübersehbares Plagiat ihrer erfolgreichen Ortskollegen, doch gehört hat man diese Ausführung modernen Todesmetalls mit einer Prise Core-Elementen schon zigfach.

Da ändert auch die richtig fette Produktion, für die Nikita Kamprad gesorgt hat (DER WEG EINER FREIHEIT) redlich wenig dran. “Anchors Apart“ kommt fett aus den Boxen gewuchtet, wartet hier und da sogar mit ein paar richtig netten Hooklines auf und Michael Heim am Mikro rödelt auch, sodass sich die Bilder an der Wand verbiegen. Was also durchblitzt ist eine ganze handvoll Potenzial, das in Zukunft nur kompositorisch besser umgesetzt werden muss. Vielleicht etwas mehr unplastische Aggression, anstatt einem wahrhaftigen Überfluss an fast schon slammigen Schleichparts mit entsprechenden Breakdowns. Damit zieht man nämlich heutzutage keine Salami mehr vom Teller. Dennoch gehört NECROTTED zu dem kleinen Kreis an Bands, denen ich angesichts ihres Debütalbums ohne Zweifel zutraue, noch ein paar große Schritte nach vorne zu machen.


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