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Norther

"Till Death Unites us"
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Norther

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25.07.2012

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17.04.2011

Am 15. April veröffentlichten NORTHER ihr neues Album "Circle Regenerated". Nun wurden zwei Bonussongs, die auf der Limited Edition des Albums zu...

22.11.2010

Kürzlich hatten die finnischen Metaller NORTHER zum Cover-Artwork-Wettbewerb für ihr kommendes Album "Cirlce Regenerated" aufgerufen....

25.10.2010

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Circle Regenerated

Artikel veröffentlicht am 30.03.2011 | 7683 mal gelesen

Besetzungswechsel sind immer so eine Sache. Tauscht eine Band mal den Basser oder Schlagzeuger aus, der bestenfalls nicht einmal am Songwriting beteiligt ist, so dürfte das den meisten Hörern im Normalfall nicht einmal auffallen. Ganz anders ist das, wenn eine Band sich vom Sänger oder Hauptsongwriter, gegebenenfalls auch vom Gitarristen, trennt, wodurch sie im schlimmsten Falle ein großer Teil der Anhängerschaft verlieren könnte.
Der absolute Extremfall allerdings trat für die finnischen Melo Deather von NORTHER ein, die 2009 mit Petri Lindroos Sänger, Gitarrist und einen der Songwriter der Band auf einmal verloren, da dieser sich fortan nur noch auf seine andere Band ENSIFERUM konzentrieren wollte. Ersatz war mit ex-IMPERANON-Sänger Aleksi Sihvonen und NAILDOWN-Gitarrist Daniel Freyberg schnell gefunden, das Songwriting übernahm Gitarrist Kristian Ranta, der bis dato mit Lindroos gemeinsam komponierte, nun im Alleingang. So weit, so gut, doch mit “Circle Regenerated” steht nun die erste Veröffentlichung der “neuen” NORTHER bevor und mithin die Frage, ob die Fans der Finnen ihnen treu bleiben werden.

Meine Prognose dazu: Ich denke schon. Denn zwar ist “Circle Regenerated” anders als die bisherigen Werke der Finnen und man bemerkt wohl, dass hier eine andere Band zu hören ist als die NORTHER, die man bisher kannte, doch signifikant anders ist es nun auch wieder nicht. Die Musiker sind ihrer Linie treu geblieben und kredenzen nachwievor flotten Melodic Death Metal, gespickt mit frickeligen Soli und recht dominant, aber geschickt eingesetzten Keyboards, nach CHILDREN OF BODOM-Manier (ich weiß, dieser Vergleich ist mehr als abgenutzt und wird NORTHER nach 15-jährigem Bandbestehen und sieben Alben nicht mehr wirklich gerecht, trifft jedoch einfach noch immer den Nagel auf den Kopf!). Auch die neu besetzte Truppe hat nette Melodien auf Lager, von denen sich zwar nur einige in den Gehörgängen verankern können (“The Hate I Bear”, “Break Myself Away”), doch das Hits Schreiben, war ja bekanntliche noch nie NORTHERs Stärke (von “Frozen Angel” mal abgesehen), also auch hier kein Abfall der Qualität zu verzeichnen.

Demgegenüber können die Finnen sogar eine Steigerung der Qualität auf ihrer Haben-Seite notieren, und zwar in Sachen Abwechslung. Denn als wollten NORTHER die über Lindroos' Fehlen meckernden Mäuler schon vorsorglich stopfen, haben sie sich so einiges einfallen lassen, um auch mal aus ihrem bisherigen Schema auszubrechen, neue Einflüsse in ihre Musik zu integrieren und so, frei nach dem Motto: “Was mich nicht umbringt, macht mich stärker”, zu zeigen, dass sie auch ganz gut ohne ihren Ex-Fronter zurecht kommen – in manchen Belangen vielleicht sogar besser. So variieren NORTHER besonders in Tempo und Stimmung der Titel untereinander erheblich: Nach so einigen Ausflügen in flotte, mitreißende, thrashige Gefilde wird die Geschwindigkeit auf fast balladeskes Maß reduziert, es werden sanftere, gefühlvolle Töne angeschlagen (“Falling”), sogar akustische Parts eingestreut (“Some Day”) und anschließend wird wieder grooviges Midtempo aufgenommen. Auch die Vocals sind deutlich variabler als bisher: Neben Sihvonens ehrlichen, rotzig-aggressiven Screams und Growls, mit denen er sich kein bisschen hinter seinem Vorgänger verstecken muss, integrieren NORTHER erstmals fast in jeden Song cleane Vocals, die sie bisher nur selten kontrapunktisch einsetzten. In Kombination mit dem teils sehr klinischen Keyboard erinnern diese streckenweise zwar sogar ein wenig an Modern Metal (für Vergleichsliebhaber habe ich an dieser Stelle leider nur eine noch recht unbekannte, aber sehr passende Kapelle parat: ACROSS THE SUN), was den Finnen jedoch recht gut zu Gesicht steht. Zudem überraschen NORTHER den Hörer hier und da mit Hardcore-üblichen Gangshouts, die das Klangbild auflockern (“We Do Not Care”).

Alles in allem brauchen sich NORTHER also keine Sorgen machen, ihre Fans zu verlieren. Zwar wird es mit Sicherheit auch kritische Stimmen seitens der Lindroos-Fans geben, doch mit “Circle Regenerated” haben die Finnen zweifelsohne ein starkes Album am Start, dem es zwar an einem absoluten Übersong mangelt, das dafür jedoch zahlreiche neue Facetten der Band zeigt.


Kommentare
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katharzis.
melden Wertung 03/10 katharzis. | 07.04.2011 | 20:10 Uhr

Die müssen sich durchaus Sorgen machen, ihre Fans zu verlieren. Schwache Clean Vocals, nichts-sagende Riffs, langweiliges Drumming, 08/15 Harsh-Vocals. Das Album rauscht an einem vorbei. Auch noch nach 20 Durchläufen.  

export
melden export | 25.04.2011 | 01:16 Uhr

Ohne Wertung.. Vom Songwriting ganz passabel (The Hate i Bear, Closing in), ist der "Gesang" (egal in welchen Tonlagen) unzumutbar und passt nicht hinten und nicht vorne.. Von den sogenannten Chören ganz zu schweigen (so dünne - dann lieber...