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OKULAR - Probiotic

OKULAR

"Probiotic"
CD-Review, 1415 mal gelesen, 11.11.2011 Wertung 07/10

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CD-Review

Sexforce

Artikel veröffentlicht am 23.02.2013 | 1511 mal gelesen

Die aus Norwegen stammenden OKULAR verschreiben sich einer progressiven Variante des Melodic Death Metals und bringen mit "Sexforce" ihr zweites Album auf den Markt. Das erste Album "Probiotic" kam 2011 heraus und sagt mir persönlich ehrlich gesagt gar nix, weshalb ich komplett unvoreingenommen an das aktuelle Material herangehen kann.

Auf 13 Tracks in fast genau einer Stunde rifft sich der Vierer um Bjørn Tore Erlandsen (Drums), Andreas Aubert (Vocals), Marius S. Pedersen     (Vocals, Guitars) und Martin Berger (Bass) durch einige gute Melodien und hörbar säuberlich konzipierte Songs. Als Gastsänger fungiert Athera, der bei SUSPERIA und CHROME DIVISION ebenfalls das Mikro schwingt.

Ab und an lassen sie die Zügel los und donnern auch schonmal mit einem Blast durch einen Part, was allerdings eher die Ausnahme denn die Regel ist. Ansonsten werden leicht vertrackt konzipierte Riffs sowie Midtempo-Drumming mit auflockernden, gleitenden Melodien und wohldosierter Härte kombiniert.
Die Produktion ist sauber und nicht steril. Den Gitarren fehlt nach meinem Empfinden ein wenig Dichte, was aber vermutlich eher an der benutzten Verzerrung liegt als an der Produktion selbst, will mich da aber auch nicht festlegen. "Sexforce" ist jedenfalls ein ordentlich bis gut produziertes Scheibchen geworden.

Mit Mr. Vintersorg Andreas Hedlund als Sänger für den Song "The Geratest Offender" haben sie auch einen Namen für sich gewinnen können und selbst BORKNAGAR-Kopf Øystein G. Brun spricht sehr wohlwollend über OKULAR als Death-Metal-Parallele zu seiner eigenen Band. Nun denn, die Scheibe geht OK, ist von einer Glanztat nach meinem Empfinden aber noch weit weg. Dazu sind viele Parts einfach zu glatt und unspektakulär. Denkt man sich das kitschige sowie schlecht gemalte Cover und den Titel des Albums weg, bleibt also durchaus hörbare Musik übrig, die Leuten zusagen dürfte, die kein gnadenloses Gehämmer benötigen, um warm zu werden.


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