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CD-Review

Atonement

Artikel veröffentlicht am 27.01.2013 | 1143 mal gelesen

Oh Schreck! Eine Einleitung wie die von "All Is Said“, dem Opener von "Atonement“, dem dritten Album der Burschen von PIT OF DOOM, verheißt üblicherweise nicht wirklich viel Gutes. Doch zum Glück hat das Trio "Störgeräusche“ (im Volksmund auch "elektronische Einsprengsel“ oder so ähnlich genannt..) im Endeffekt dann nicht ganz so häufig wie befürchtet im Einsatz und geht es zumeist deutlich "naturbelassener" an.

Zwar ist der eigenwillige wie abgefahrene Mix aus diversen Core-Zutaten, reichlich Death Metal der harschen, aber dennoch rockenden Art und einer gefühlten Schiffsladung Groove nicht wirklich leicht verdaulich, nach einer gewissen Gewöhnungsphase jedoch entpuppt sich zumindest der Großteil als nachvollziehbar. Interessant zu bemerken empfinde ich auch, dass die Burschen einst als Punk-Band begonnen haben. Davon mag auf den ersten Höreindruck musikalisch zwar nicht wirklich etwas geblieben sein, die für mich im Verlauf der Spielzeit zu vernehmende "Leck Mich“-Attitüde jedoch würde ich sehr wohl in dieser Vergangenheit verorten.

Diese Einstellung lässt sich auf "Atonement" auch insofern ummünzen, da sich PIT OF DOOM mit Sicherheit kein bisschen darum kümmern, ob und in welcher "Zielgruppe“ sie reüssieren können. Und gerade durch diese, man darf wohl durchaus sagen "sture" Vorgangsweise werden sich die Jungs auch jede Menge Fans erspielen können, denn "alltäglich“ klingt der teils krude, teils ungemein sperrige Mix ohnehin nicht.

Wer also das "Besondere“ sucht, es gerne amtlich groovig macht und obendrein ein Faible für derb gegrowlten (wobei der Gesang von Drummer Fabian stammt – tät‘ mich interessieren, wie der das live bringt…) Death Metal hat, liegt hier definitiv richtig.


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