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Re-Armed - Rottendam

Re-Armed

"Rottendam"
CD-Review, 1706 mal gelesen, 12.01.2014 Wertung 08/10

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CD-Review

Worldwide Hypnotize

Artikel veröffentlicht am 13.01.2012 | 1657 mal gelesen

Nachdem die finnischen Death/Thrash Metaller RE-ARMED kürzlich einen Vertrag mit Massacre Records ergattern konnten, erscheint dort nun, zehn Jahre nach Gründung der Band und der Veröffentlichung zahlreicher Demos, ihr Debütalbum “Worldwide Hypnotize”. Und so viel kann ich vorweg nehmen: Nachdem ich Massacre Records in vergangenen Reviews für einige ihrer Neuzugänge in letzter Zeit kritisiert habe, so gilt dies für RE-ARMED keinesfalls. Ganz im Gegenteil, ich denke, das Label hat hier einen kleinen Glücksgriff getan und einer sehr talentierten Band die Chance gegeben, sich international zu etablieren.

Angesiedelt sind die neun Songs des leider etwas zu kurz geratenen Albums irgendwo zwischen Bands wie ONE MAN ARMY, LEGION OF THE DAMNED (“Natural Blacklash”)Dazu findet ma hier und da Parallelen zu Vertretern des Göteborg-Death Metals, wie zu früheren IN FLAMES (“Feardrops”, “Deathtrap”), sowie den Neothrashern MACHINE HEAD. Das heißt im Grunde, dass RE-ARMED sich einen zwar nicht sonderlich innovativen, doch ziemlich coolen Sound zu Eigen gemacht haben, der energisches, straightes auf-die-Fresse-Thrash Metal-Riffing mit brutalen Death Metal-Parts und kernigen Growls vereint, der zugleich jedoch auch melodische Interludien und eingängige Hooks nicht scheut. Beeindruckend ist zudem, dass den Finnen der Spagat zwischen old school und Moderne nahezu problemlos gelingt, sodass “Worldwide Hypnotize” für ein recht breites Publikun ansprechend sein dürfte.

Was diesem Album jedoch fehlt – und das ist auch der Grund, warum ich nicht zu einer Bewertung im Top-Bereich greifen kann – sind die Übersongs. Die neun Titel des Albums sind qualitativ alle sehr gut, Ausfälle gibt es keine, doch leider fehlen auch die wahren Hits. Einige Titel, besonders die melodischeren, stechen zwar aus “Worldwide Hypnotize” hervor, doch so richtig will der Funke einfach nicht überspringen. Dennoch werde ich RE-ARMED auf jeden Fall im Auge behalten, denn bis zum nächsten Album werden die Finnen diesen Mangel bestimmt beheben.


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