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Reviews der Band
Sinister - Dark Memorials

Sinister

"Dark Memorials"
CD-Review, 1817 mal gelesen, 01.07.2015
Sinister - The Post-Apocalyptic Servant

Sinister

"The Post-Apocalyptic Servant"
CD-Review, 4564 mal gelesen, 26.05.2014 Wertung 08/10
Sinister - The Carnage Ending

Sinister

"The Carnage Ending"
CD-Review, 3714 mal gelesen, 22.09.2012 Wertung 08/10
Sinister - Legacy Of Ashes

Sinister

"Legacy Of Ashes"
CD-Review, 2627 mal gelesen, 08.12.2010 Wertung 06/10
Sinister - Afterburner

Sinister

"Afterburner"
CD-Review, 4729 mal gelesen, 27.05.2006 Wertung 08/10

News der Band

15.04.2014

Die neue Platte der Holländer SINISTER trägt den aussagekräftigen Titel "The Post Apocalyptic Servant" und erscheint am 23.Mai 2014 via Massacre...

11.01.2013

Massacre Records werden am 01. Februar eine 'digital only'-Compilation der niederländischen Death-Metal-Urgesteine SINISTER veröffentlichen....

05.09.2012

SINISTER werden am 28. September 2012 ihr neues Album "The Carnage Ending" via Massacre Records veröffentlichen! Aufgenommen wurde das Album...

17.07.2012

Die holländische Death-Metal-Vereinigung SINISTER wird am 28. September ihr neues Album "The Carnage Ending" ins Rennen schicken. Das Geschoss...

22.05.2011

Aad Kloosterwaard, Sänger der niederländischen Death-Metal-Band SINISTER, steht nach dem Ausstieg seiner Kollegen Alex Paul (Gitarre), Edwin van...


Live-Reviews der Band
Mosh It Up Festival
6435 mal gelesen, 07.02.2016
07.02.2016
8008 mal gelesen, 07.02.2016

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CD-Review

The Silent Howling

Artikel veröffentlicht am 21.08.2008 | 9401 mal gelesen

Schande über mich, dass ich einem Kollegen, der großer Fan ist, erzählt habe, die neue SINISTER sei ganz okay und sämtliche Wertungen jenseits von leicht überdurchschnittlich als überzogen ausgewiesen habe. Glücklicherweise kann ich das jetzt öffentlich revidieren, nachdem ich mich nach ausgiebigem Hören letztendlich doch eines Besseren belehren haben ließ und der Platte somit ein wesentlich ansehnlicheres Prädikat aufstempeln kann, als zuvor angedacht. Mit der Scheibe verhält es sich wie mit einem Paar neuer Schuhe, die erst eingelaufen werden möchten, wonach besagtes Album auch erst nach einigen Gewöhnungsdurchläufen mit meiner Anlage Freundschaft geschlossen hat. Und siehe da, auf einmal scheint ganz andere Musik aus den Boxen zu donnern. Plötzlich macht alles Sinn.

Bei den ersten Durchläufen war mir noch alles zu verwinkelt, zu selbstdarstellerisch, zu viel Gefrickel und zu wenig wahre Substanz, was nicht allein daran liegt, dass alle Stücke auf “The Silent Howling“ mindestens die 5-Minuten-Marke überschreiten. Nachdem die Platte aber einige Male in meinem CD-Spieler rotiert ist, knüpfen die einzelnen Parts plötzlich in meiner Wahrnehmung aneinander an und lassen in wirklich jedem Song einen deutlichen roten Faden erkennen. Die extrem technische Seite der Musik zeigt nun auch ihre Songdienlichkeit und lässt keineswegs mehr an sinnloses Gefiedel denken – die vollkommen morbiden Akustikparts bei “Summit Of Sacrifice“ erzeugen pure Gänsehaut.

Aad Kloosterwaard hinter dem Mikro macht einen, zwar nicht meisterhaften, aber durchaus guten Job und erinnert mit seinem trockenen Bellorgan stellenweise an Karl Willetts von BOLT THROWER. Kontraste gibt es auf dem Album auch einige zu entdecken, so stehen sich etwa das oben angesprochene “Summit Of Sacrifice“ oder das orientalisch anmutende “Palace Of The Fates“ und der gnadenlos dynamische Brecher “Fortified Bravery“ gegenüber. Ebenso interessant der 10-minütige Titeltrack, der sich langsam, ja beinahe doomig durch zähe Passagen schleppt, um dann immer wieder gewaltig Fahrt aufzunehmen.

Nachdem “Afterburner“ bei mir bereits einen guten Eindruck hinterlassen hat, kann ich definitiv festhalten, dass SINISTER im europäischen Death Metal zu Unrecht immer noch irgendwie in zweiter Reihe stehen. “The Silent Howling" ist ein Werk, das Zeit braucht, aber letztendlich aufzeigt, wie man technische Brillanz und intelligentes Songwriting zeitgemäß in Verbindung bringt. Zuschlagen!


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