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Prašina

Artikel veröffentlicht am 27.01.2013 | 1826 mal gelesen

Die mir bis dato noch völlig unbekannten Death-Metaller SKUM aus dem Raum Köln kredenzen mit "Prašina" nicht nur ihr bereits drittes Langeisen, sie wissen mit ihrer Mixtur obendrein auch für eine wirklich außergewöhnliche Note zu sorgen.

Mehrsprachig angelegter Metal ist ja an sich schon mal nicht gerade alltäglich, eben solcher Todesmörtel wohl noch weniger und wenn man sich noch dazu vor Augen hält, dass SKUM ihre Texte in Englisch, Deutsch und Serbokroatisch von sich geben, werdet ihr nachvollziehen können, was ich meine.

Mit Nikola Grgic hat die Truppe aber nicht nur einen multilingualen Frontmann in ihren Reihen, der Kerl schafft es mit seinem deftigen Gesang auch das ohnehin schon verdammt heftige Brett dieser Band weiterhin mit Brachialität auszustatten. Der Gesangsbeitrag klingt zwar durchwegs grimmig, bleibt aber - unabhängig von der Gangart, die von der groove-betonten Death Metal-Schule über Göteborg-Melodik hin zum massiven High-Speed-Death / Thrash-Geschrote reicht - dennoch vorwiegend verständlich.

Hinsichtlich der musikalischen Darbietung geht die Chose voll in Ordnung, man merkt der Band nämlich ihre spieltechnische Kompetenz in allen "Lebenslagen“ an, wie man auch vernehmen kann, dass sich SKUM keineswegs an nur einer Richtung, oder gar nur an wenigen Szene-Exemplaren orientieren. Viel mehr bemerkt man, dass diese Burschen offenbar schon seit langer Zeit für viele Einflüsse offen sind, von denen man zwar einige durchaus "inspirativ“ vernehmen kann (SLAYER, SEPULTURA, ENTOMBED und MORBID ANGEL), man aber dennoch nachvollziehen kann, dass hier viel Wert auf Eigenständigkeit gelegt wird.

Diese hat sich die Truppe im Endeffekt auch ganz locker draufgeschafft, wobei es für mich in erster Linie die originelle Darbietung der Texte ist, ganz egal, ob man auf völlig klischeefreie Weise übrigens in deutscher Sprache loslegt, oder aber in der an sich schon recht harsch klingenden Muttersprache von Nikola, die durch dessen Ausdruck noch ein wenig bösartiger klingt.

Kurzum: Ein hammerhartes wie originelles Brett, das für alle Brachialitäts-Fetischisten von Interesse sein müsste, da SKUM alles andere als "Stangen-Ware“ bieten!


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