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Resource

Artikel veröffentlicht am 28.11.2012 | 2064 mal gelesen

Manche Bands würde man vermutlich erst vermissen, wenn sie nicht mehr da wären. Die alteingesessenen Osnabrück-Deather SUDDEN DEATH gehören in die Kategorie. Auch, wenn sie in ihrer mittlerweile rund 22 Jahre währenden Karriere sicherlich nichts Legendäres auf die Beine gestellt haben und "Resource" auch erst das dritte volle Album ist, gehört die Truppe mindestens in Norddeutschland zum ganz alten Eisen und zieht die Oldschool-Underground-Nummer so konsequent durch, wie das sonst kaum noch jemand macht.

So klingt "Resource" dann auch: Staubig, ultratraditionell, aber durchaus brutal - ein bisschen wie die National Rifle Association also. Acht recht einförmige Tracks finden sich auf der von Jörg Uken trocken und bissig produzierten Scheibe, und die bieten im Grunde alles, was man sich von Death Metal der deutschen Schule (die ja vor allem auf die US-amerikanische zurückgeht) erwartet. Tiefergestimmte Gitarren, groovige, äußerst einfache bzw. effiziente Riffs, ein wummernder Bass, Growls, vereinzelte Thrash-Shouts und Screams - alles an Bord. Sogar das textliche Konzept erinnert mit seiner Kritik an der Ausbeutung der Erdressourcen entfernt an die sozialkritische Death Metal-Szene der späten 80er und frühen 90er, eventuell sogar etwas an OBITUARYs "World Demise", auch wenn SUDDEN DEATH musikalisch doch deutlich auf einem anderen Gleis unterwegs sind.

Was die Band leider bei allem vorhandenen handwerklichen Können, das durchaus mit den Größen des Genres mithalten kann, auf "Resource" nicht schafft, ist: Denkwürdige Songs schreiben. Das ist im Death Metal sowieso schwierig und gelingt selten genug, aber SUDDEN DEATHs Drittling enthält wirklich ausschließlich Hausmannskost und absolut nichts, das irgendwie heraussticht. Muss vielleicht auch gar nicht. Aber besonders hoch hinaus kommt man damit natürlich nicht mehr. Will die Band vielleicht auch gar nicht. Live funktioniert das übrigens sicherlich fünfmal besser als aus der Konserve. Das ändert leider trotzdem nichts daran, dass es hier ja um die Konserve geht.


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