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CD-Review

Tyrants And Men

Artikel veröffentlicht am 25.10.2011 | 1344 mal gelesen

Diese aus dem fernen Alaska stammende Band, bei der Gründer, Gitarrist und Sänger Hiram Lohr offenbar das Zepter alleine in der Hand hat, jedoch keineswegs auf fremdes Zutun verzichtet, kredenzt uns ein durchaus reichhaltiges Programm, wenn auch nicht unbedingt das "Gelbe" vom Death-Metal-Ei.

Basierend auf traditionellen Schweden-Tod-Riffs, die sowohl an alte UNLEASHED, wie auch an AMON AMARTH und selbst an die Frühzeit von IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY denken lassen, kommt Hiram nebst Begleitmannschaft mit einer deftigen Melange aus dem Kreuz, die obendrein auf Grund der Thematik der Lyrics diverse Viking Metaller auf den Plan rufen müsste.

Worauf man hier jedoch nicht zu warten braucht, ist etwaiges Pagan-Geschunkel, denn bei THOUSAND YEARS WAR regiert eindeutig die herbe Gangart und diesbezüglich muss man dem guten Mann auch durchaus attestieren, sein Handwerk in jeglicher Weise zu verstehen, da sowohl die Riffs wie auch die Gitarrenmelodien und der heisere Derb-Gesang durchaus passabel aus den Boxen kommen. Mehr allerdings auch nicht, denn Groove ist hier ebenso Mangelware, wie zwingende Momente in jeglicher Art und Weise, deshalb rattert "Tyrants Of Men" leider auch zumeist am Hörer vorbei, ohne sich einzuprägen.

Daraus lässt sich ableiten, dass man dieses Album nicht unbedingt haben, aber THOUSAND YEARS WAR durchaus zugestehen muss, auch schon wesentlich schlechter dargebotenes Material gehört zu haben.


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