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Ex Inferis

Artikel veröffentlicht am 27.09.2012 | 1301 mal gelesen

TRINITY SITE haben bereits durch ihren zweiten Platz am W:O:A Metal Battle und verschiedene Shows mit Größen wie BENEDICTION, LEGION OF THE DAMNED oder SEPULTURA auf sich aufmerksam machen können. Nun liegt auch endlich das erste auf Platte gebannte Lebenszeichen der Musiker vor, welches auf den Titel “Ex Inferis“ hört.

Dabei verschmelzen TRINITY SITE viele verschiedene Stile zu ihrer ganz eigenen Art von Musik. Zwar ist das Grundgerüst aus melodischen Death Metal der skandinavischen Sorte immer zu erkennen, aber die Musiker blicken trotzdem des Öfteren über den Tellerrand hinaus und bedienen sich auch gerne an ein paar genrefremden Ideen, die der ganze Sache eine angenehme Lockerheit verschaffen. Gleich der Opener und Titelsong knallt kräftig nach vorne und gibt mit seinen eingängigen Gitarrenmelodien den Kurs für die restlichen vier Stücke vor. Im späteren Verlauf zeigen die Musiker aber mit so einer außergewöhnlichen Komposition wie “Farherion“ recht eindrucksvoll, dass ihre Stärken doch im Schreiben von experimentellen und eher ungewöhnlichen Stücken liegt. Sporadisch eingesetzter Frauengesang und fast schon Power Metal-artige Riffs verschmelzen zu einer interessanten Symbiose aus Epik und Härte.

Allerdings gibt es auf “Ex Inferis“ auch eine Schattenseite. Die restlichen Stücke brechen leider nicht sonderlich hervor und hinterlassen keinen dauerhaften Eindruck. Vieles wirkt einfach zu nichtssagend und austauschbar, was diese EP auf Dauer doch zu gewöhnlich erscheinen lässt. Dies ist in Anbetracht der beiden vorher genannten Stücke wirklich bedauerlich, da die Musiker ganz klar ihr Handwerk verstehen und hier mehr drin gewesen wäre.

Unterm Strich wird man “Ex Inferis“ nur kurzzeitig in seiner Anlage rotieren lassen und TRINITY SITE können sich leider bei der Masse an Bands mit einem ähnlichen Sound nur schwer durchsetzen können. Aber wenn die Jungs lernen, ihre Vorzüge weiter auszubauen, dann werden wir eventuell in Zukunft noch mehr von dieser Band hören, das Potential besitzen sie dazu auf alle Fälle.


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