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CD-Review

Now...Submit Your Flesh To The Master's Imagination

Artikel veröffentlicht am 17.08.2012 | 2424 mal gelesen

Die Portugiesen UNDERSAVE schieben mit "Now...Submit Your Flesh To The Master's Imagination" nach ihrem Demo "Domestication Of Human Race" (2005) und der EP "After The Domestication Comes The Manipulation" ihr Debütalbum ins Rennen und wollen sich damit auf dem hiesigen Death-Metal-Markt behaupten.

Musikalisch bewegen sie sich relativ sicher, denn man hört ihren an, dass sie nicht erst seit gestern an den Instrumenten herumspielen. Interessant dabei ist, dass sie bemüht sind, einen kleinen, aber gewissen technischen Aspekt in ihre Musik einzuflechten, was sich besonders bei den Gitarren bemerkbar macht. Viel Gedüdel, öfter mal ein verquer klingender Melodiebogen, ausgeklügelte Breaks und viel Dynamik, sprich häufige Wechsel von schnell zu langsam hin zum Midtempo. Der Sänger grunzt sich schön tief durchs Album und klingt dabei so abwechslungsarm wie möglich. Soweit so gut.

Der Knackpunkt liegt bei UNDERSAVE leider genau dort, womit unzählige andere Bands auch zu kämpfen haben. Nein, die Produktion ist auf "Now...Submit Your Flesh To The Master's Imagination" durchaus gut gelungen. Die Klampfen sägen, das Schlagzeug donnert schön brutal und der Bass wummert gut; alles OK im Sound-Bereich. Es hapert schlichtweg an der Originalität. Nach meinem Empfinden schleppt auf dem Album sich zuviel dahin, was vermutlich auch an der häufigen überstrapazierten Spielzeit einzelner Stücke liegt. Es gibt ansonsten kaum herausragende Elemente, die Songs sind trotz der Vielseitigkeit irgendwie nicht sonderlich aufregend gestaltet. Das klingt alles wie schon 100.000 Mal gehört. Vielleicht bin ich da auch zu penibel, aber wenn der Funke nicht fliegt, gibt's halt auch kein Feuer.

Ich möchte hier nochmal klar betonen, dass UNDERSAVE ihre Sache an sich gut machen, aber originell und eigenständig sind sie meiner Ansicht nach überhaupt nicht. Für mich ein Album, dass sich maximal im gehobenen Mittelmaß bewegt. Tja, das war's dann auch schon.


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