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CD-Review

Rise Of Resistance

Artikel veröffentlicht am 25.08.2012 | 879 mal gelesen

Manchmal klappt es erst beim zweiten Mal. Getreu diesem Motto verhält es sich bei mir mit WALKING DEAD SUICIDE. Zwar hab ich das Debüt “Rise Of Resistance“ bereits vor einigen Wochen als digitale Version erhalten, aber nachdem die Dateien korrumpiert waren, flog die Platte auch recht schnell wieder aus meinem Gedächtnis. Ein paar Tage später allerdings findet sich in meinem Briefkasten die physikalische Promo-Version wieder und somit steht einem störungsfreien Hörgenuß nichts mehr im Wege.

Und das kommt WALKING DEAD SUICIDE auch definitiv zu Gute, denn der schwer groovende, progressive Death Metal der vier Finnen hat es auf alle Fälle in sich. Stücke wie der Opener “Sekhmet (The Powerful One)“ oder “Broken“ prügeln in bester Manier alles in Grund und Boden und glänzen dabei auch noch mit interessanten Leads und verdammt guten Tempowechseln. Dies lässt die vier Finnen teilweise in einem recht düsteren Licht erscheinen, was von den tiefen Growls von Fronter MV nur gekonnt unterstrichen wird. Zwar wirkt der Herr wenig wandlungsfähig, aber bietet trotzdem eine durchaus solide Leistung. Zwar wirkt das Debütalbum in seiner Gesamtheit recht gleichförmig und wenig spannungsgeladen, aber die einzelnen Nummern sind dafür für sich gesehen alles andere als von schlechten Eltern. Das die Musiker das Zeug dazu hätten, mehr Abwechslungsreichtum an den Tag zu legen, zeigen sie eindrucksvoll mit “Final Season“, welcher langsam und melodisch eine fast schon traurige Stimmung aufbaut und ganz auf die Saitenfraktion setzt. Im weiteren Verlauf von “Rise Of Resistance“ entfällt WALKING DEAD SUICIDE dann jedoch leider diese Energie und so verliert sich besonders die zweite Hälfte des Albums in der Monotonie und Gleichförmigkeit.

Vielleicht sollten die Jungs in Zukunft einfach mehr Wert auf das Gesamtbild legen, den Bogen gute Songs zu schreiben haben sie aber durchaus schon raus. Freunde des schweren Grooves sollten WALKING DEAD SUICIDE definitiv mal antesten, ihr könntet euren Spaß dabei haben.


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