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Antagonist Zero - Doomed

Antagonist Zero

"Doomed"
CD-Review, 1374 mal gelesen, 13.10.2012 Wertung 07/10

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CD-Review

Nighttime Harmony (EP)

Artikel veröffentlicht am 27.03.2012 | 1080 mal gelesen

Seit zwei Jahren erst existiert dieses Quintett, das von sich selbst behauptet, es würde "Catatonic Metal" spielen. Weniger kryptisch erscheint dagegen die Erklärung, dass die Jungs aus dem finnischen Porvoo damit Musik meinen, die vorwiegend Elemente aus dem Doom, aber auch aus dem Black und Death Metal beinhaltet, die Truppe aber auch dem sogenannten Post Metal huldigt.

Auch wenn die Burschen offenbar noch recht jung sind, scheinen sie doch schon über reichlich Erfahrung zu verfügen und können Mitgliedschaften in unterschiedlichen Bands, von denen wohl COPROLITH die bekannteste sein dürfte, nachweisen. Eben jene Routine macht sich auf ihrem Debüt, einer nur in digitaler Form veröffentlichen EP, auch durchaus bemerkbar.

Ihre Heimat ist den drei Nummern zwar durchwegs anzuhören, mitunter aber geht es von melancholischen Klängen direkt in Doom/Death-ige (early ANATHEMA)-Abgründe, ehe man sich in bösartiger Schwarzwurzelmanier wieder gen Oberfläche hantelt. Klingt alles ganz okay, allerdings wirken die Strukturen und Überleitungen phasenweise noch ein wenig zu "gekünstelt".

Als essentiell für die Wirkung hingegen erweisen sich die durchaus an frühe KATATONIA erinnernde Atmosphäre, sowie eine, ihren Landsleuten von AMORPHIS in deren Frühphase (und exklusive jeglicher Folklore-Noten) nicht unähnlicher Todesbleivariation. Will sagen, nicht übel das Teil, wenn auch noch nicht völlig ausgereift und zudem völlig fehl am Platz im sich eben ausbreitenden Frühling. Aber der nächste Herbst kommt bestimmt und dann darf's dann gerne auch ein Longplayer sein.


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