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CD-Review

Blue Record

Artikel veröffentlicht am 13.10.2009 | 4157 mal gelesen BARONESS nahmen auf dem “Red Album“ den Hörer mit auf eine Reise irgendwo zwischen 70er Hard Rock, Prog und Sludge. Verträumte und verspielte Passagen treffen auf raue Soundwände. Man möchte eigentlich die Augen schließen und sich auf einen Trip begeben. Doch dieser endete nach 56 Minuten, mit “Blue Record“ kann man nun 40 weitere Minuten davon fliegen.

BARONESS vereinen auch auf ihrem neuen Album gekonnt LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH, ISIS und straighte MASTODON. Der Opener “Bullhead's Psalm“, ein Instrumental, leitet gekonnt in “The Sweetest Curse“ über. Hier können DEEP PURPLE-Papa und MASTODON-Sohn gleichermaßen Spaß dran haben. BARONESS verbinden Momente aus den 70ern mit denen der Neuzeit, welche hier in Form von Post-Rock und Sludge vertreten sind. Zudem ist “Blue Record“ mit 40 Minuten Spielzeit nicht zu lang und vor allem sind die Songs etwas eingängiger als auf dem Vorgänger, der in der Szene mächtig Anerkennung bekam. Dennoch klingt das Album irgendwie auf Dauer doch zu sehr nach DEEP PURPLE, BLACK SABBATH oder LED ZEPPELIN. Lieber einen Joint weniger, dafür ein bisschen mehr Arschtritt hätte der ganzen Kiste sicherlich gut getan.

Nun, für Fans genannter Bands ist die neue Platte von BARONESS sicherlich -wie auch der Vorgänger- ein Meisterwerk. Für alle anderen eher ein Fall zum reinhören oder halt direkt zum liegen lassen. Schlecht gemacht ist es nicht, aber halt auch nicht mein Fall.
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