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Bitterness Exhumed - A Place Of Many Ghosts

Bitterness Exhumed

"A Place Of Many Ghosts"
CD-Review, 744 mal gelesen, 28.09.2013 Wertung 06/10

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Doomridden

Artikel veröffentlicht am 10.09.2012 | 1539 mal gelesen

Hui, die Jungs hier sind aber mit 'ner fetten Wumme angetreten; vermutlich Kaliber 50, natürlich nicht gedämpft. BITTERNESS EXHUMED haben mit ihrer EP "Doomridden" einen derart saftigen Brocken am Start, dass man einige Zeit benötigt, um diesen großen Happen angemessen zu verdauen. Wieso? Weil das Teil einem echt die Magenwände sprengt, so fett ist der Sound der Scheibe. 'N Schnaps hinterher sollte schon drin sein, sonst gibt's Koliken.

Gespielt wird eine moderne Version des Doom-Sludge, mit rauer aber definitiv nicht schwacher Produktion. Dreht man die Anlage auf, vibrieren tatsächlich die Fenster. Als Zusatz gibt es das, was man mittlerweile als Modern Hardcore bezeichnet, nur eben in super träge, schleppend, tonnenschwer, leicht vertrackt, viele Breaks und, ja, ich weiß, ich wiederhole mich, scheißegal, aber es ist fett, fett, FETT!

Fernab von Easy Listening jeglicher Art gibt es laaangsame Riffs, kriechende Drums, schleppende Rhythmen. wütendes Gebelle und Gebrülle des Sängers, inklusive mehrstimmigen Shouts. Nach NYHC klingen BITTERNESS EXHUMED allerdings gar nicht, das muss gesagt werden, auch wenn sie eine Art von Gangshouts verwenden. Zu besseren Erklärung kann man sich alte CROWBAR mindestens 2x langsamer vorstellen, zuzüglich einiger Ecken und Kanten sowies gestörter Vertracktheit, dann kratzen wir annähernd am Zustand der Musik auf "Doomridden". Verfeinert mit echt geilen, weil passenden Samples, wischen die Jungs hier alles beiseite. Dass die Platte dabei etwas an Abwechslungsarmut leidet ist eher nebensächlich, denn eine EP darf das, behaupte ich jetzt einfach mal ins Blaue. Man darf gespannt sein, was die Truppe noch so ans Tageslicht befördert, tief aus dem Inneren des Lavastroms. Das Teil hier hat es jedenfalls in sich.


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