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Cult Of The Occult

Artikel veröffentlicht am 09.08.2012 | 1381 mal gelesen

Euer Bedürfnis nach Melodien ist ebenso so groß wie jenes nach opulentem Bombast und musikgewordener Schönheit? Dann könnt ihr euch dieses Album definitiv sparen, denn was CULT OF THE OCCULT auf ihrem selbstbetitelten Album zu offerieren haben, ist in etwa das krasse Gegenteil davon.

Basierend auf einer Melange aus Sludge, Doom und hartem, aber dennoch keineswegs losbretterndem Rock kredenzt man Klänge, die sich in etwa so anfühlen, als ob man in frisch aufgetragenen Asphalt gedrückt würde und eine Straßenwalze sich eben anschickt alles platt zu machen.

Die Riffs und auch der dreckig anmutende Derbgesang dieser französischen Formation (die sich ansonsten mit Informationen eher bedeckt hält und aus diesem Grunde wohl auch auf diversen Fotos unerkannt bleiben möchte) lassen mich immer wieder daran denken, wie es sich in etwa anhören - oder noch heftiger: anfühlen - würde, wenn sich EYEHATEGOD mit GOATWHORE und CROWBAR zum Musizieren treffen um Tracks von ELECTRIC WIZARD oder RAMESSES zu spielen.

Besonders imposant (aber auch beängstigend) wirkt die Chose dann, wenn - wie im unmissverständlichen "I Hate You" - purer Hass vertont wird. Legionen von Pandabären dürften vor Neid erblassen, wie authentisch diese Truppe klingt und das im Tempo einer Weinbergschnecke. Kurz: Phänomenal, oder um es in Manier von Peter Steele zu sagen: Slow, deep and f**king heavy as shit!

Ein Nervenkostüm der ausgesprochen gestählten Art ist zwar für den Konsum von CULT OF THE OCCULT unabdingbar, da es sonst durchaus passieren kann, dass man blitzartig die Flucht ergreift - wer sich jedoch an den erwähnten Formationen "erfreuen" kann, liegt hier goldrichtig und erhält einen richtig fiesen Hass-Batzen der Sonderklasse.


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