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Reviews der Band
Inborn Suffering - Regression To Nothingness

Inborn Suffering

"Regression To Nothingness"
CD-Review, 2321 mal gelesen, 27.09.2012 Wertung 08/10

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28.01.2007

Seit Freitag ist das Debütalbum "Wordless Hope" der französischen Doom/Deather INBORN SUFFERING im Handel erhältlich. Im...


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CD-Review

Wordless Hope

Artikel veröffentlicht am 26.09.2012 | 807 mal gelesen

Bereits vor kurzem erschien das zweite Album "Regression To Nothingness" der Death/Doomer INBORN SUFFERING. Darüber hinaus haben sich Solitude Productions aber auch des Debütalbums von 2006 angenommen und machen "Wordless Hope" erneut verfügbar. Das ist an sich keine schlechte Sache, denn schon damals hatten die Franzosen ein feines Gespür für stimmungsvolle Momente.

Allerdings darf nicht verschwiegen, dass die fünf Pariser nicht auf kompletter Länge begeistern. Denn zu den vielen wundervollen Momenten verirren sich ebenso viele Längen, die ein bisschen die Spannung rauben. INBORN SUFFERING sind immer ganz groß, wenn sie auf der melodischen Schiene fahren, den Parts sogenannten Raum zum Atmen geben, wunderbar verträumt und gefühlvoll agieren. Allerdings fällt das Material gerade in den Death Metal-Parts ziemlich ab, sodass einige der Songs ein merkliches Auf und Ab durchmachen. Das geschieht schon beim Opener "This Is Who We Are" und zieht sich wie ein roter Faden bis zum Outro "The Afflication Corridor". Dazwischen gibt es vieles zum Abtauchen und einiges zum Kopfschütteln, aber zum Glück auch durchgehend gut gemeisterte Stücke. "Stygian Darkness" ist ein Beispiel für gelungenen drückenden Death/Doom und vernachlässigt etwas die epische Seite des Materials. Dagegen steht mit "Monolith" eines der emotionalsten Stücke, der mit seinem leidenden Grundton fast zu Tränen rührt, auch dank der Clean Vocals, die neben den Growls wirklich geschickt platziert wurden.

"Wordless Hope" ist ein beachtenswertes Debütalbum, nicht mehr, aber auch bei Weitem nicht weniger. Nicht alles, was sich INBORN SUFFERING für ihr Debütalbum vorgenommen hatten, darf als gelungen umgesetzt bezeichnet werden, und nicht alles berührt mich. Aber eben doch einiges, wirklich schöne Momente und ein paar Songs, die ich mir durchaus immer wieder geben könnte. Etwas schade, das muss leider auch noch gesagt werden, ist der dumpfe Schlagzeugsound, der leicht im Hintergrund verschwindet. Aber damit auch genug, "Wordless Hope" darf gern gehört werden, aber zu einer Pflichtveranstaltung gehört es leider nicht.


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