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Reviews der Band
Jesu - Ascension

Jesu

"Ascension"
CD-Review, 4211 mal gelesen, 24.06.2011 Wertung 09/10
Jesu - Christmas

Jesu

"Christmas"
CD-Review, 3420 mal gelesen, 08.04.2011 Wertung 08/10
Jesu - Heart Ache & Dethroned

Jesu

"Heart Ache & Dethroned"
CD-Review, 1878 mal gelesen, 29.11.2010 Wertung 07/10
Jesu - Why Are We Not Perfect?

Jesu

"Why Are We Not Perfect?"
CD-Review, 3846 mal gelesen, 01.10.2008 Wertung 05/10
Jesu - Silver

Jesu

"Silver"
CD-Review, 4026 mal gelesen, 10.12.2007 Wertung 08/10

News der Band

24.07.2013

Justin Broadrick, der Kopf der britischen Post-, Industrial-, Avantgarde-Metal-Formationen JESU und GODFLESH (u.v.m.), kündigt ein neues Album von...

15.12.2012

Ein Jahr nach dem bislang rein digitalen Release ihrer EP "Christmas" veröffentlichen JESU über das Label Robotic Empire die  EP erstmalig auf CD...

16.11.2012

Mit "Duchess / Veiled" bringen die Briten JESU eine streng limitierte 7" Vinyl-Single auf den Markt. "Duchess" ist ein Cover von THE STRANGLERS und...

28.02.2011

Im Mai 2011 erscheint mit "Ascension" das neue Album von JESU. Das gute Stück wird über Caldo Verde Records veröffentlicht, die auch schon JESUs...

06.01.2011

Frontman Justin Broadrick kündigt für Mai 2011 ein neues Album seiner Band JESU an. Drummer Ted Parsons stellt derzeit die Drumparts fertig,...


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Godflesh

Unter folgendem You-Tube-Link gibt es Eindrücke des GODFLESH-Gigs vom Supersonic Festival sowie...
CD-Review

Infinity

Artikel veröffentlicht am 21.04.2011 | 4660 mal gelesen

Justin Broadrick ist bekanntlich der alleinige Meister bei JESU und wird vornehmlich auf den regulären Alben von Ted Parsons (Ex-SWANS, Ex-PRONG) an den Drums sowie Diarmuid Dalton an den vier Saiten ergänzt. Die JESU-EPs wurden größtenteils von Broadrick komplett im Alleingang aufgenommen, was ausnahmsweise auch auf "Infinity" zutrifft, ein Album, das mit dem gleichnamigen, rund 50 Minuten langen Song-Monster sämtliche Facetten des bislang bekannten JESU-Sounds bedient.

"Infinity" kann nach dem ersten Eindruck durchaus etwas zwiespältig wirken, denn ganz nüchtern betrachtet besteht das vorhandene Lied lediglich aus unterschiedlichen, aneinandergereihten Parts, die sich nicht wiederholen. Zwischen den verschiedenen Elementen des Songs wurden stimmige Übergänge geschaffen und somit ein großes, funktionierendes Ganzes erschaffen. Ob "Infinity" nun lediglich die Zusammenfügung verschiedener Song-Fragmente ist, die bei Broadrick längere Zeit in den Schubladen vor sich hin schlummerten oder ob es seine Absicht war, die Musik tatsächlich so bruchstückhaft zu entwickeln, sei an dieser Stelle offen gelassen. Letztendlich ist es auch egal, denn Fakt ist, dass "Infinity" trotz seiner unterschiedlichen Phasen ein in sich rundes, stimmiges Stück Musik geworden ist, das eine sehr intensive Atmosphäre verbreitet.

Musikalisch zwischen den verschiedenen Schaffensphasen JESU' angesiedelt, werden hier harte, kantige Ergüsse zelebriert, die an die frühe Phase zu "Heart Ache" Zeiten einnern. Auch donnernde Beats, die ab und zu Parallelen zu GODFLESH aufzeigen gibt es zu hören, ebenso, wie schwebende Ambient-Elemente und weiche Keyboard-Flächen. Neben dem bekannten und von vielen Anhängern der Band verlangten Drumcomputer bedient Broadrick zwischendurch die Kessel auch selbst, was dem Ganzen einen organischen Touch verleiht und besonders zu den absichtlich sterilen Elementen einen deutlichen und für die Gesamtwirkung wichtigen Kontrast darstellt.

Man kann sich somit unterm Strich am fragmentarischen Aspekt bei "Infinity" stören, wenn man sich daran stören will. Man kann aber auch einfach nur den Schwall an Emotionen zulassen, ihn aufnehmen und sich den verschiedenen Phasen des Liedes hingeben. Musik ist Leidenschaft Pur und die wird hier eindringlich vermittelt.


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