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Reviews der Band
New Keepers Of The Water Towers - Chronicles

New Keepers Of The Water Towers

"Chronicles"
CD-Review, 1511 mal gelesen, 25.08.2009 Wertung 06/10

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CD-Review

Cosmic Child

Artikel veröffentlicht am 15.02.2013 | 2351 mal gelesen

Alter, was ist das denn für eine schreckliche Gähntablette – ungelogen mein erster Gedanke zu “Cosmic Child“. Jetzt, im Nachhinein, für mich kaum noch nachvollziehbar, aber irgendwie liegt diese Annahme ob der musikalischen Darbietung dieser drei irren Schweden dann doch relativ nahe. Seit dem Jahr 2006 ist die die Truppe als NEW KEEPERS unterwegs, erweiterte den Namen aber mittlerweile auf NEW KEEPERS OF THE WATER TOWERS und bringt mit “Cosmic Child“ das bisher zweite Album heraus. Die Platte bewegt sich irgendwo zwischen traditionellem Doom Metal, Stoner-Anleihen und 70’s-Rock, wobei vor allem Letzterer stimmungsbildend agiert.

Dennoch ist das auf diesem Album so eine Sache mit der Stimmung. Lange habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was sich beim Hören von “Cosmic Child“ eigentlich in mir regt, denn die zweifellos vorhandene Atmosphäre ist nur schwer greifbar und schwirrt immerzu diffus über den seichten bis manchmal gar etwas wehleidigen Tönen aus den eigenen Boxen. Doch was drücken die Skandinavier damit aus? Soll mich das bedrücken? Beeindrucken? Soll ich tanzen? Nein, alles Quatsch! Mit der Bedrückung ist man grundsätzlich wohl auf dem richtigen Dampfer, denn die langen Riffketten mit teilweise progressivem Charakter haben durchweg etwas tief Sitzendes, etwas Schwerfälliges an sich, das sich in einer klassisch erdigen Aura bündelt.

Gerade bei starken Stücken wie “Pyre For The Red Sage“ formt sich dieser dichte Nebel zu einem antiken Monolith aus ewig währendem Nihilismus. Und das obwohl sich hier musikalisch einiges tut und man keineswegs von einer unglaublich zähen Doom-Kamelle sprechen kann. Mal agieren NEW KEEPERS OF THE WATER TOWERS ziemlich heavy, machen ordentlich Dampf, bis wieder psychedelische Fahrten neue Kurven zeichnen und den Hörer gemütlich über eine tragende Stimmungswolke schaukeln. Der gute, aber relativ spärlich benutzte Lead-Gesang von Rasmus Booberg passt ebenfalls ins Gesamtbild und verstreut einen zusätzlichen klassischen Faktor. Pate stehen da selbstredend einmal mehr Truppen wie PINK FLOYD, aber mit altneuem Anstrich. Verdrogt coole Kost!


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