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CD-Review

The Womb Beyond The World

Artikel veröffentlicht am 28.01.2013 | 1993 mal gelesen

Grundsätzlich hat sich bei der texanischen Einmannband THE HOWLING VOID nichts geändert: Deren neues Breitwandepos "The Womb Beyond The World" knüpft nahtlos an das Vorgängerwerk "Shadows Over The Cosmos" an und bietet eine knappe Stunde sinfonischen Funeral Doom, diesmal verteilt auf vier überlange Stücke.

Und das hat anfangs durchaus seinen Reiz: Der episch-schwere Opener und Titeltrack überzeugt mit melancholischen Momenten und einer ordentlichen Postion Dramatik, wodurch die Musik trotz aller gewollten Eintönigkeit, Schwere und Finsternis recht dynamisch ist – obwohl beispielsweise der tonlos grollende Grabesgesang nicht sonderlich ausdrucksstark ist. Auch der nachfolgende Track "The Silence Of Centuries End" bietet zunächst genügend Abwechslung, und in seiner Breite wirkt er durchaus so, wie Frontmann R seine Musik selbst charakterisiert: "overwhelming, haunting, glacial, symphonic".

Das geht bis zu einem gewissen Grad gut – und dann kippt die Stimmung: Sei es, dass ständig analog zum Takt irgendwelche Glockenschläge ertönen, sei es, dass die Keyboards zu eintönig programmiert und auf Dauer zu dominant sind, sei es, dass Mastermind R zum Ende hin schlicht die Ideen ausgehen und er nur noch Spannungsarmut erzeugt. Passenderweise steht am Ende mit "Eleleth" ein Instrumental, das neben den immergleichen Keyboardsounds vor allem endlose Wiederholungen auffährt.

Somit hinterlässt "The Womb Beyond The World" unterm Strich einen seltsam zwiespältigen Eindruck: Aufgrund des guten Beginns möchte man dem Album gerne attestieren, dass es gelungen ist. Nur verflüchtigt sich dieser Eindruck immer mehr und schlägt in das absolute Gegenteil um, je weiter man auf das Ende zusteuert (sofern man nicht vorher schon entnervt abschaltet). Das Album ist an seinen Ideen gemessen einfach zu lang. Vielleicht findet in dieser Hinsicht die vor kurzem nachgeschobene Digital-EP "Sunshine And Shadows" ja das bessere Maß – darauf sind jedenfalls nur zwei Stücke enthalten, und die hätten bei "The Womb Beyond The World" auch gereicht.


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