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CD-Review

Peace Through Superior Firepower

Artikel veröffentlicht am 11.08.2012 | 1338 mal gelesen

Eigentlich müsste hier eine Einleitung über die Band CAUDA PAVONIS stehen. Aber ich denke mir, wer dieses Review bereits zu lesen angefangen, und sich nicht durch das Cover und den von CRADLE OF FILTH geklauten Titel abschrecken gelassen hat, muss wohl ein eingefleischter Fan der Briten sein. Was in meinen Augen auch ziemlich legitim ist: Die urige Kombination aus Dark Wave und Heavy Metal, mit den schweren Synthies und gleichzeitig marschierenden Rhythmen hat definitiv einen ganz eigenen Charme. Und wenn man eine Sängerin wie Su Wainwright hat, die mit ihrer tiefen Stimme auch problemlos mit einem Mann verwechselt werden kann, ist das mit Sicherheit auch nicht verkehrt.

Und unter diesen Gesichtspunkten ist auch "Peace Through Superior Firepower" ein ziemlich gutes Album, dass aufgrund der kurzen Spielzeit angenehmerweise endet, bevor die krude Genremischung zu nerven beginnt. So kann man sich darüber freuen, dass quasi jeder Song, insbesondere aber "Living By Proxy", "Terror In The Nursery", "Blade Dancers", sowie der Opener "11th Hour" gewaltige Ohrwurmrefrains haben, und der Rest zumindest mit einigen guten Ideen überzeugen kann. Die Abmischung ist angenehm transparent, ohne einen thrashigen 70er Charme vermissen zu lassen. Wer die Platte zum ersten Mal hört, zuckt zwar irritiert zurück, muss aber anschließend zugeben, dass hier stilsicher zu Ende gedacht wurde.

CAUDA PAVONIS klingen auch 2012 so, als hätten MANOWAR plötzlich sämtliche Gitarristen durch Keyboarder ausgetauscht, und machen damit ne Menge Spaß. Auch wenn man die Musik nicht so richtig ernst nehmen möchte, hat sie einen gewaltigen Unterhaltungseffekt und lediglich in der zweiten Hälfte ein paar Durchhänger. Es gilt außerdem dieselbe Regel wie bei FALKENBACH: Wer das Album nicht zu oft hintereinander hört, hat mehr davon.


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