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Reviews der Band
Eisbrecher - Die Hölle muss warten (Miststück Edition)

Eisbrecher

"Die Hölle muss warten (Miststück Edition)"
CD-Review, 3251 mal gelesen, 06.10.2012 Wertung 08/10
Eisbrecher - Eiskalt (Best Of)

Eisbrecher

"Eiskalt (Best Of)"
CD-Review, 3106 mal gelesen, 29.04.2011
Eisbrecher - Sünde

Eisbrecher

"Sünde"
CD-Review, 4337 mal gelesen, 25.08.2008 Wertung 07/10
Eisbrecher - Eisbrecher

Eisbrecher

"Eisbrecher"
CD-Review, 7388 mal gelesen, 02.03.2004 Wertung 05/10

News der Band

23.10.2013

EISBRECHER JUBILÄUMSSHOW IN STUTTGART AUSVERKAUFT! Unter dem Motto "10 Jahre – 11 Shows – 12tausend Meilen" gehen EISBRECHER im November und...

01.10.2013

EISBRECHER konnten mit ihrem letzten Album "Die Hölle muss warten" nicht nur Presse und Fans überzeugen, seit dem Release des Albums erfreuen sich...

26.04.2010

Die Electro Rocker EISBRECHER sind mit ihrem aktuellen Album "Eiszeit" in die Top 5 der deutschen Media Control Charts eingelaufen. Das Werk der...

16.04.2010

Nachdem heute das neue Album "Eiszeit" der Industrial Metaler EISBRECHER erschienen ist, haben die Münchner ihre diesjährigen Live-Daten...

20.02.2010

Die Industrial-Metaller EISBRECHER haben sich unter anderem im Hinblick auf die aktuelle Temperaturlage dafür entschieden, anstatt "Segne...


Live-Reviews der Band
DHMW-Tour 2013
2385 mal gelesen, 22.10.2014
Höllentour
2316 mal gelesen, 22.10.2014

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Eisbrecher

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Der große Festivalbericht 2013 Live-Review

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CD-Review

Eiszeit

Artikel veröffentlicht am 09.04.2010 | 3331 mal gelesen

Der Überraschungserfolg des Grafen könnte auch einer Band wie EISBRECHER den Weg ebnen, denn die Unterschiede sind in gewisser Weise nur noch marginal. Die elektronischen Elemente, die bereits auf "Sünde" in den Vordergrund gerückt sind, sind auch auf "Eiszeit" vorhanden und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Selbstverständlich aber bleiben neben schmertternden NDH-Gitarrenriffs auch stramme Industrial-Marschrythmen fester Bestandteil des EISBRECHER-Sounds, wie sich schon beim bereits als Single ausgekoppelten Titelsong - ärgerlich, da ausgerechnet dieser Track offensichtlich durch GROSSSTADTGEFLÜSTERs großartigem "Ich Muss Gar Nix" inspiriert wurde - zeigt, aber auch Synthie-Loops und tanzbare Beats kommen diesmal nicht zu kurz, so dass sich das aktuelle Album mit Abstand als das abwechslungsreichste und detaillierteste der Band entpuppt.

So begeistert diesmal neben hymnenartigen Melodien, die wieder einmal gut ins Ohr gehen, vor allem der Einsatz weiblicher Stimmen, und das gleich mehrmals (im Duett): So zum Beispiel im dank der geschickten Kombination von Beats und Bassläufen extrem nach vorne treibenden "Bombe", im an die SISTERS OF MERCY erinnernden, englischsprachigen "Gothkiller" oder in der auf Eingängigkeit getrimmten Ballade "Die Engel". Aber nicht nur an diesem Detail wurde gearbeitet, sondern auch Sänger Alexx bringt seine gesanglichen Qualitäten deutlich besser zum Ausdruck, als auf vorherigen Alben.

"Eiszeit" trifft den Nerv der Zeit, und jeder Anhänger dieser Band wird mit einem Lächeln darüber hinwegsehen, dass die Texte teilweise leider immer noch ziemlich flach ("Blaue Augen, blondes Haar. Samt und seidig - wunderbar..." ["Supermodel"]) ausgearbeitet sind und die Reimschemata durch ihre Einfachheit so manches Mal auch auf die Nerven gehen. Gerade dieser Aspekt macht MEGAHERZ' "Heuchler" inhaltlich etwas wertvoller. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. "Eiszeit" ist, trotz überschaubarer Schwächen, ein Album, bei dem Härte und Eingängigkeit Hand in Hand gehen und das das Potential hat, eine breitgefächerte Hörerschaft anzusprechen.


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