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Dark Asylum

Artikel veröffentlicht am 18.06.2012 | 2523 mal gelesen

"Dark Asylum" ist bereits das dritte Album der noch recht jungen Band ELANDOR. Aus dem  zweijährigen Soloprojekt wurde erst 2010 die heutige Band. Seltsam, dass man von ihnen noch nicht viel gehört hat, denn das Album überzeugt durch die Bank mit schaurig-düsterem Rock aller erster Güte.

Das erste, was auffällt ist die Stimme von Markus Kühnel, die zum verwechseln ähnlich nach Alexander Spreng (ASP) klingt. Das macht sie aber nicht weniger eindrucks- und kraftvoll und es wird schnell klar, dass sie sich sowohl in Balladen als auch in Rockstücken sehr wohl fühlt. Die Lieder gehen runter wie Öl und sind allesamt Ohrwürmer, die sich in einem düsteren Gespann aus Synthies (egal, ob Chöre oder Kirchenorgel) und harten Gitarren wiederfinden. Es ist unglaublich, wie schnell die eben erst gehörten Lieder hängen bleiben. Ein Effekt, der nur wenigen Bands vorbehalten bleibt.
Gesungen wird hauptsächlich auf Englisch. Nur bei "Schönheit" verirrt sich doch noch ein deutscher Titel auf das Album. Schade eigentlich, denn gerade deutsche Texte stehen der Musik ziemlich gut. Eigentlich kann man bei "Dark Asylum" nur auf hohem Niveau meckern. So könnte man zum Beispiel anbringen, dass das eigentlich sehr schöne Solo bei "Where Are You" leider gegen Ende komplett alles andere der Musik überdeckt und etwas aus dem Takt geraten klingt. Aber das war's auch schon. Wer den Klang von HIM gut findet, der sollte sich besonders dieses Lied auf jeden Fall anhören. Melancholisch wird es mit der gefühlvollen Ballade "Goodbye", in der Frontmann Kühnel mit besonders viel Wärme in der Stimme ( selbst in der Kopfstimme) beeindruckt.

Insgesamt mangelt es den schönen Melodien an nichts, denn genau so muss guter Gothic Rock klingen. Mit "Dark Asylum" finden melancholische Menschen, genau wie die durchzechenden Nachtschwärmer mit Sicherheit ihren Soundtrack. Ein Album, das sicher nicht nach einmaligem Hören wieder in der Plattensammlung untergeht. Wer mit ASP, MONO INC. oder HIM etwas anfangen kann, für den ist "Dark Asylum" ein absolutes Muss!


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