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Ombre

Artikel veröffentlicht am 12.08.2012 | 1102 mal gelesen

Bei ISHTAR handelt es sich um das Solo-Projekt der italienischen Musikerin Ishtar, die bereits bei ADVENIAT HIEMS und LUSTNOTES (beides Projekte, die mir gänzlich unbekannt sind) an den Tasten aktiv war und mit "Ombre" nun das erste Lebenszeichen ihres eigenen Projektes vorlegt.

Als grobe Anhaltspunkte werden im Begleitschreiben ULVERs "Kveldssanger" und EMPYRIUM genannt - man ist also in (neo)folkigen Gefilden unterwegs, vergisst jedoch nicht zu betonen, dass der italienische Ursprung eine dominante Rolle in den fünf Stücken spielt. Ich weiß nicht genau, wie ich mir italienisch dominierten Folk vorzustellen habe, nordisch klingen die gut 20 Minuten jedenfalls nicht.

Wie aber dann? Man könnte sich vorstellen, dass die Musik auf "Ombre" im Hintergrund zu einer frühherbstlichen Picknick-Szene läuft. Im Fahrstuhl. Das ist nämlich das größte Problem ISHTARs: Die Musik ist - obgleich technisch gut gemacht und gekonnt arrangiert und produziert - so unglaublich generisch und höhepunktfrei, dass ich mich drei Minuten nach Ende des fünften Stückes an keinen einzigen Augenblick der Scheibe erinnern kann. Mal abgesehen von der Instrumentierung, die neben Akustik-Gitarren und Synthetik-Klavier noch verschiedene Streicher-Sounds umfasst.

Es gibt meines Erachtens zwei Gründe, aus denen "Ombre" wie der Titel gebende Schatten an mir vorüberzieht: Da wären zum Einen die vollständig abwesenden Melodiebögen, die der Musik den Charakter begleitenden Hintergrunds verleihen, zum Anderen wären da die Texte zu nennen, die zwar im Booklet sowohl auf Italienisch als auch auf Englisch abgedruckt sind, in den Songs aber einfach nicht auftauchen. Auf die Idee muss man auch erstmal kommen. Wenn Kollegin Ishtar es zukünftig schaffen sollte, die Texte in ihre Musik einfließen zu lassen und vielleicht die eine oder andere Melodie baut, können wir nochmal über höhere Wertungen reden. So nicht.


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