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Ghost Market

Artikel veröffentlicht am 06.07.2012 | 952 mal gelesen

Zugegeben - die von MODEL CHAOS selbstgewählte Genrebezeichnung "Gothic Future Pop" klingt im ersten Moment etwas befremdlich, schnell zeigt sich jedoch, dass die drei Würzburger ihre Sache recht ordentlich machen. Das Trio legt seinen musikalischen Schwerpunkt auf einen Mix aus elektronisch-wavigen Sounds aus den 80ern und einer ordentlichen Portion Gothic. Hinzu kommen zwar auch immer wieder Sounds aus dem Bereich Elektro, ob man hier jedoch wirklich von "Future Pop" sprechen kann, sei an dieser Stelle mal offengelassen.

Das Gothic-Feeling steht meines Emfindens nach von Beginn an dank der genretypischen Vocals, den Drums und den elegischen Gitarren eindeutig im Vordergrund ("Ghost Market, "Love Is Murderous"). Einzig das schwungvolle "The More" mit seinen Elektro-Elementen setzt hier zwischenzeitlich andere Schwerpunkte, da es im Rahmen der anschließenden Tracks "Break My Heart" und "Drowning In You" dann doch sehr arg "wavig-gothic" und auch ziemlich elegisch-lethargisch wird.

Nicht ganz so lethargisch aber grundsätzlich in dieser Manier geht es dann auch weiter und Songs wie "Voices" zeigen deutlich, dass trotz aller elektronischen Spielereien eindeutig der "Gothic"-Faktor in diesem "Gothic Future Pop" dominiert. Deshalb sollte wohl auch eher diese Zielgruppe das Erstlingswerk von MODEL KAOS durchaus mal antesten, Elektro/EBM- oder gar Future Pop-Fans düften mit "Ghost Market" gefühlsmäßig eher wenig anfangen können.


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