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Poinium Cherem

Artikel veröffentlicht am 31.08.2012 | 1138 mal gelesen

Als mich Kollege Walter mit seiner 0/10 Punkte Wertung zu “The Godless, The Godforsaken And The God Damned” auf BABYLON MYSTERY ORCHESTRA aufmerksam gemacht hat, dachte ich, das kann dich gar nicht so schlimm sein. Gut, über die Ansichten des Alleinunterhalters Sidney Allen Johnson gibt es keine zwei Meinungen. Der Mann streut gefährliches und unreflektiertes Gedankengut, weil er gegen alles und jeden der nicht ‘seiner’ Norm entspricht hetzt. Eigentlich sollte solchen Charakteren nirgendwo eine Plattform geboten werden – auch nicht bei metal.de. Zumal das musikalisch angepriesene in keiner Weise Substanz hat. Deshalb halten wir uns kurz.

Wie schon auf den Vorgängern versucht sich Herr Johnson auf “Poinium Cherem” in einer Mischung aus Gothic und Rock. Oder Gothic-Rock und Rock mit Gothic. Wie auch immer. Die Musik besteht aus lieblos aneinander gereihten Akkorden, die hörbar aus dem Guitar-Rig-Programm stammen und ziemlich nach Pappe klingen. Gleiches gilt für Keyboards, Bass und Drums. Soundtechnisch kann das heute jede Schülerband besser. Hinzu kommt eine absolute Unfähigkeit an den Instrumenten – man höre sich nur die Gitarrensoli an. Grausam! In dem Kontext gelten auch die auftauchenden AC/DC- und SISTERS OF MERCY-Einflüsse als Blasphemie, weil einfach viel zu dilettantisch dargeboten. Musikalisch ist da nichts, aber auch gar nichts zu holen. Eigentlich möchte ich nicht mit dem Vergleich mit der Schülerband kommen, aber die hätte es besser (spannender, abwechslungsreicher, innovativer) gemacht.

Das ist auf der anderen Seite aber auch gut so, denn dann läuft man nicht Gefahr in einen Gewissenkonflikt zu geraten. Im Prinzip ist BABYLON MYSTERY ORCHESTRA auch nichts anderes als der musikalische Unterbau für die johnsonsche Propaganda und so klingt das Ganze auch. Selbst wenn man über die politisch bedenklichen Statements von Herrn Johnson hinwegsehen möchte, bleibt da nichts, was den kauf dieser CD rechtfertigt. Finger weg!


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