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Epica - The Classical Conspiracy - Live In Miskolc, Hungary

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"The Classical Conspiracy - Live In Miskolc, Hungary"
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07.03.2014

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11.10.2013

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CD-Review

The Divine Conspiracy

Artikel veröffentlicht am 01.09.2007 | 6741 mal gelesen Die niederländischen Zuckerbäcker von EPICA machen nun ganz einen auf NIGHTWISH, kombiniert mit frühen AFTER FOREVER (als die noch Growls einsetzten); dazu gibts eine Prise noch früherer THEATER OF TRAGEDY sowie TRAIL OF TEARS- und TRISTANIA-Zitate. Das reicht eigentlich bereits; das Review könnte hier zuende sein. Die Zielgruppe kann zugreifen, der Rest sich angewidert abwenden... Machen wirs nur unwesentlich ausführlicher:

Lang ist das Opus "The Divine Conspiracy" ausgefallen. Überlänge ist Trumpf, opernhaftes, narrative Vocals, Breaks, hysterischer Keyboard-Einsatz wie zu NIGHTWISHs "Oceanborn"-Zeiten, Gothic-Growls der BATTLELORE-Sorte in nahezu jedem Track, natürlich permanent von in spährische Höhen sich stets erhebenden Elfengesang dominiert, wie es das Genre erfordert. "The Obsessive Devotion" klingt wie "Menace Of Vanity", ist aber einige Minuten länger. "Chasing The Dragon", "Fools Of Damnation" und "Safeguard To Paradise" sind Balladen der 0815-Sorte, uninspiriert, langatmig, fast mit Jennifer Rush-Flair.

Der Rest tönt immer nach überdrehter Oper; hier ist stets das Uhrwerk überzogen, nichts will mehr richtig klingen, Struktur ist ein Fremdwort. Dazwischen müht sich unsere Trällerelse nach Kräften; allein es reicht nicht. Dramatik, Spannung, Atmosphäre werden stets im künstlichen Gleichgewicht gehalten, immer wenn es einen Ausflug über die Dächer von Notre Dame gibt, folgt sofort das Stoppzeichen bzw. Absacken durch recht eintönige Growls oder hackende Keys. Es wirkt alles zu zerfahren, unkoordiniert, Stimmung kann so nicht aufkommen. Wiedererkennbarkeit ist auch kaum gewährleistet, alles rauscht an einem vorbei, belanglos, ab in einen Seitenarm der Seine, goldene Dächer, Phantome der Oper oder geheimnisvolle Haine werden hier nicht passiert; eher versickert das ambitionierte Werk im Nirgendwo der Kanalisation.

Da haben NIGHTWISH schon mehr zu bieten, auch heute noch. Für die orientalischen Harems-Klänge ziehe ich einen Extrapunkt, der für das klackernde Schlagzeug gleich wieder abgezogen wird. Insgesamt rosa Zuckerwatte gespickt mit Datteln, Feigen und kandierten Früchten. Das verträgt man im mitteleuropäischen Klima einfach nicht allzugut, leider.
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melden Wertung 09/10 Deleted User | 03.09.2007 | 01:00 Uhr

Ich geb ja wirklich selten meinen Senf zu ner CD ab. Aber wenn ich obiges Review so durchlese, werde ich den Eindruck nicht los, dass der Rezensent nicht viel mit Symphonic Metal anfangen kann, ja vielleicht sogar die Schnauze voll davon hat. Kein...  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 08.09.2007 | 01:00 Uhr

Hab' die Platte gestern erstanden und finde die härtere Gangart nicht schlecht, bzw. denke, dass jeder der den Epica-Stil mag auch hier seine Freude hat - diese Mischung bekommt sonst keiner so hin. Ob TdC am Ende als Gesamtwerk besser als...  

tuat
melden Wertung 09/10 tuat | 26.09.2007 | 01:00 Uhr

Also wenn ich so die Review durch les, sieht man eindeutig, dass der Schreiberling absolut kein Bock mehr auf Gothic Metal hat. Wer sich mal reingehört hat, findet schnell heraus, dass Epica einfach eine andere Band ist als die ganzen...  

melden Wertung 06/10 Deleted User | 30.09.2007 | 01:00 Uhr

Ich finde dieses Album besser als sein Vorgänger. Der Stil ist härter geworden - aber insgesamt überzeugt es mich einfach nicht. Es ist zum Teil sehr in die Länge gezogen (manchmal ist weniger mehr). Die Musik ist fast durchgehend...  

melden Wertung 10/10 Deleted User | 07.10.2007 | 01:00 Uhr

Nachdem die CD nun seit Erscheinung einmal täglich in meinem iPod auftaucht, doch ein paar Kommentare. Was den Mix und die Produktion angeht, ist das Album - ganz im Gegensatz zu z.B. Within Temptation - brachialst hart produziert und gemischt....  

melden Wertung 02/10 Deleted User | 23.10.2007 | 01:00 Uhr

Naja, eigentlich mag ich ja Epica und sie geben dem so sehr ausgelutschten Genre etwas Frische, jedoch war dies eindeutig kein Schritt nach vorn. Alles, was die da an Musik bieten wurde in irgendeiner Form schonmal gehört - egal ob bei der Band...  

melden Wertung 05/10 Deleted User | 04.11.2008 | 01:00 Uhr

ich finde das album sehr erfrischend. man sollte es außerdem nicht mit oceanborn vergleichen...überhaupt nervt es, dass alle bands die in etwa diesen musikstil machen ständig mit nightwish verglichen werden. nightwish ist das...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 04.11.2008 | 01:00 Uhr

ähm das oben sollte 9 sein und nicht 5...sry  

melden Wertung 10/10 Deleted User | 10.01.2009 | 01:00 Uhr

Meine Wertungen zu den einzelnen Songs: The Obsessive Devotion 10/10; Menace Of Vanity 10/10; Chasing The Dragon 10/10; Never Enough 9/10; Death Of A Dream 9/10; Living A Lie 9/10; Fools Of Damnation 9/10; Beyond Belief 10/10; Safeguard To Paradise...