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"Passion's Killing Floor" tönt dumpfer, Ville flötet, dass sich Haare von selbst rot färben. "The Kiss Of Dawn" wirkt ebenfalls zu einhundert Prozent bekannt, das macht jedoch nichts, da unsere Jüngsten genau diese Wiedererkennbarkeit ja suchen und begeistert sein werden. Das überlange "Sleepwalking Past Hope" tönt schräger; für mich der beste Song des Albums, weil anders, atmosphärischer, eher untypisch für HIM. "Dead Lover's Lane" bewegt sich wieder in rockigen Gefilden, immer ist seine Majestät romantisch und düster zugleich. Die Refrains können mich nicht immer vollends umhauen, zu eingängig sind sie in den meisten Fällen angelegt.

"Bleed Well" ist ein langatmiger Song, nichts weiter, "Cyanide Sun" fährt ein doomiges Eingangsriff auf, jetzt könnte Ville ja mal growlen, das wär mal ein Finale... Aber auch so gehört dieser Track zu den ganz netten des Albums, nicht zuletzt wegen des pychedelisch-angehauchten Solos. Sowas sollte er öfter machen. Gut, der Chorus ist schon sehr cremig. Fazit: für die Kleinsten okay, wie gehabt. Klar, dass Ville seinem Erfolgsrezept weitgehend treu bleibt. Und dennoch, ganz gut gemacht ist es schon; TO DIE FOR und andere Nachahmer werden an diese leichte, bittersüß-romantische, zugegebenerweise vor allem im Chorus manchmal etwas ins Belanglose abdriftende Eingängigkeit niemals herankommen. Und die wenigen "Experimente" lassen aufhorchen: sie sind gelungen, dahin sollte er sich aufmachen, unser Goldjunge.


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melden Wertung 08/10 Deleted User | 19.10.2007 | 01:00 Uhr

Ich, als ehemaliger Fan, der seid "Deep Shadows & Brilliant Highlights" die Band in die Tonne geschmissen hat, bin fast vom Hocker gefallen, als ich einige Songs von der neuen Platte gehört habe. Diese Band ist tatsächlich...