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Reviews der Band
Lacrimosa - Live In Mexico City

Lacrimosa

"Live In Mexico City"
CD-Review, 4276 mal gelesen, 20.07.2014 Wertung 09/10
Lacrimosa - Schattenspiel

Lacrimosa

"Schattenspiel"
CD-Review, 2806 mal gelesen, 18.04.2010
Lacrimosa - Lichtjahre

Lacrimosa

"Lichtjahre"
CD-Review, 3996 mal gelesen, 27.06.2007
Lacrimosa - Echos

Lacrimosa

"Echos"
CD-Review, 5717 mal gelesen, 12.02.2003 Wertung 05/10
Lacrimosa - Fassade

Lacrimosa

"Fassade"
CD-Review, 7592 mal gelesen, 16.08.2001 Wertung 05/10

News der Band

17.11.2012

Das gleichnamige Album ist bereits im September erschienen, nun haben die Schweizer LACRIMOSA einen Videoclip zum Titelstück "Revolution"...

05.06.2009

LACRIMOSA, gerade mit ihrem aktuellen Longplayer "Sehnsucht" äußerst erfolgreich, werden ab Juli dieses Jahres wieder die Welt...

01.05.2009

Zum ersten Mal in der gesamten Karriere der Schweizer Gothic Rocker von LACRIMOSA wird auf einem Albumcover Farbe eingesetzt. Klingt vielleicht...

15.03.2009

Am 8. Mai erscheint die neue Langrille der Schweizer Gothic-Rocker von LACRIMOSA. "Sehnsucht" nennt sich das gute Stück und wird folgende...

24.02.2009

LACRIMOSA werden am 8. Mai via Hall Of Sermon ihr neues Studioalbum "Sehnsucht" veröffentlichen. Inspiriert wurden sie dabei von ihrer...


Live-Reviews der Band
06.02.2016
3103 mal gelesen, 06.02.2016
06.02.2016
3782 mal gelesen, 06.02.2016
Elodia Europe-Tour 1999
6755 mal gelesen, 06.02.2016
06.02.2016
6581 mal gelesen, 06.02.2016

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Purgatory

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CD-Review

Revolution

Artikel veröffentlicht am 06.09.2012 | 3398 mal gelesen

22 Jahre Bandgeschichte prägen die in der Schweiz angesiedelte Band LACRIMOSA. Drei Jahre zurück liegt das letzte Studioalbum "Sehnsucht", und die Zeit haben Tilo Wolff und Anne Nurmi nicht ungenutzt verstreichen lassen.

"Revolution" heißt die neueste Platte, welche mit ihren 10 Songs doch immerhin 54 Minuten Zeit füllt, und schließt sich musikalisch gut an den bisherigen Sound des Duos an. Schon die ersten Klavierklänge des Albums reißen mit, auch textlich legt das Album vom ersten Track an einen Hammer hin. Lacrimosa präsentieren Songs, so provokant wie wahr, und vielleicht noch nie so ehrlich und gegenwartsbezogen wie jetzt.

Auffällig ist, dass dem hübschen weiblichen Part des Duos, Anne Nurmi, auf "Revolution" erstmals weniger Platz geboten wird, was jedoch im Gesamtkontext des Albums nicht weiter stört.

LACRIMOSAs "Revolution" ist musikalisch ungewöhnlich laut, mitreißend und kraftvoll. Wie bei LACRIMOSA gewohnt bestechen die Songs wieder durch eine teilweise außergewöhnliche Länge, die sich zwischen 7 und 11 Minuten bewegt. Manchen mag das zu lang sein, wer LACRIMOSA jedoch kennt, weiß, dass die Texte und die Musik von Bandkopf Tilo Wolff seinen Raum und seine Zeit brauchen, um sich gänzlich zu entfalten. Alles, was man beim Hören von LACRIMOSA schätzt, findet sich auch auf dieser Platte wieder – Streichorchester, harte Gitarren, Songs in jedem Tempo für reichlich Abwechslung.

Tilo Wolffs Stimme besticht - wie üblich - durch seinen markanten Tonfall, das leichte Schnarren und die schleppende Melodie beim Singen. Die Agressivität, die ein Teil der Songs in sich trägt, wird davon jedoch nicht beeinträchtigt.

Leider konnten wir bei "Revolution" nicht in alle Lieder reinhören, weswegen wir von einer Benotung des Albums absehen. Jedoch boten die sechs Tracks "Irgendein Arsch Ist Immer Unterwegs", "If The World Stood Still A Day", "This Is The Night",  "Feuerzug", "Rote Sinnfonie" und "Revolution" einen guten Einblick in die durchgängige Linie der Platte. Am stärksten kommt der Faden des Albums musikalisch gesehen bei den beiden letzten Tracks, "Rote Sinnfonie" und "Revolution" zum Vorschein. Mit "Revolution" knüpfen LACRIMOSA sowohl an ihre eigene Bandgeschichte, als auch an die Weltgeschichte an, und intepretieren die aktuelle gesellschaftliche Resignation sehr gut. Ob LACRIMOSA mit "Revolution" jedoch musikalisch eine solche begehen, oder nur eine für sich selbst, wird hier nicht deutlich.


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