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Parasynthesis

Artikel veröffentlicht am 09.11.2012 | 2173 mal gelesen

Mit LEVANIA aus Italien versucht sich eine weitere Band darin, Gothic Metal mit eigener Prägung zu spielen (laut dem Infozettel ist die Band eine "unique synergy"). Dies gelingt aber, wie so oft, auf ihrem bereits vor einiger Zeit veröffentlichten Debütalbum "Parasynthesis" nicht so wirklich, denn...

...schon der Opener "Midnight Of Silence" macht klar, dass es sich um nach altbewährten Mustern gestalteten Gothic Metal handelt. Instrumental gibt es den Standard inklusive oft ziemlich aufdringlich-nervigem Keyboard, und auch gesanglich wird sich des "Beauty And The Beast"-Schemas bedient, wobei die männlichen Growls zwar nichts Spektakuläres darstellen, aber durchaus solide sind und in Ordnung gehen. Auch männlicher Klargesang wird verwendet, beispielsweise im ruhigeren, etwas weniger Gothic Metal-lastigen "Basteth's Kiss", wo er eine angenehme Abwechslung bietet. Problematisch wird es allerdings beim weiblichen Gesang von Frontdame Ligeia: Er schwankt ziemlich in der Qualität, ist relativ hoch und sanft und klingt des Öfteren etwas seltsam-schräg (z.B. "Natural Motion"), wodurch er teilweise auch ganz schön nerven kann. In seinen guten Momenten ist er dann ganz nett, die Gesangsmelodien hauen einen aber auch nicht vom Hocker. Die teils symphonisch anmutenden Keyboards (z.B. in "Eroica") wirken, wie bereits erwähnt, zumeist arg durchschnittlich und stören ob des inflationären Einsatzes entweder oder dudeln im Hintergrund vor sich hin.

LEVANIA haben zwar auch ein paar nette Einfälle und ins Ohr gehende Melodien zu bieten, die Produktion und technische Qualität sind meist auch in Ordnung; dies ist aber in Anbetracht der Tatsache, dass "Parasynthesis" insbesondere zum Ende der Scheibe hin recht langatmig und repetitiv ist sowie insgesamt sehr unscheinbar und durchschnittlich daherkommt, zu wenig, um wirklich überzeugen zu können.


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