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Lunar Path - Memento Mori

Lunar Path

"Memento Mori"
CD-Review, 1296 mal gelesen, 14.02.2012 Wertung 04/10

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CD-Review

Broken World

Artikel veröffentlicht am 20.07.2009 | 1533 mal gelesen

Gothic Rock/Metal mit Frauengesang ist ja bekanntlich ein überfülltes Genre, dennoch tauchen immer wieder bis dato unbekannte Bands auf, die sich in ebendiesem versuchen. So wie LUNAR PATH aus Finnland, die sich 2006 gründeten und bereits im Jahr darauf zwei Videoclips drehten, welche auch im skandinavischen Musikfernsehen ausgestrahlt wurden. Nach der Debüt-Single “Calling“ folgt nun die in Eigenregie produzierte EP “Broken World“, auf der sich insgesamt 4 Tracks befinden.

Stilistisch bewegen sich LUNAR PATH zwischen Metal und Rock, wie bereits der dynamische Opener “Broken World“ zeigt. Dieser beginnt zunächst verhalten mit Keyboardklängen und Gitarrenriffs und steigert sich nach und nach. Die Hauptmelodie ist sehr einprägsam, das zentrale Element in diesem Song ist der kraftvolle Gesang der Frontdame Janica.
Wie oft üblich in diesem Genre ist das Keyboard ein sehr prägnantes Instrument, was vor allem auch im folgenden Track “Paper Dove“ deutlich wird.
Mit “Now I Know” liefern LUNAR PATH eine Ballade ab, in der Sängerin Janica eine andere, emotionalere Facette ihrer Stimme präsentiert.
Generell bieten die Finnen eingängige, packende Melodien, die bisweilen sogar poppig klingen, sowie griffige Songstrukturen. Der abschließende Track “Too Late To Say Goodbye” erinnert etwas an die US-Rocker EVANESCENCE.

Zusammenfassend sind LUNAR PATH eine Band des Typus “Nett, aber unspektakulär“. Soll heißen: Es ist durchaus Potential vorhanden, jedoch verschwinden sie ein wenig zu sehr in der Masse aus Genrekollegen und ihre Songs sind meiner Ansicht nach etwas zu einfach und ähnlich gestrickt. Lobend zu erwähnen ist noch die für eine Eigenproduktion sehr gute Aufnahme und die Tatsache, dass alle bisherigen LUNAR PATH – Songs zum freien Download auf ihrer Homepage verfügbar sind, sodass ich Freunden von melodischem Gothic Rock / Metal empfehlen möchte, dort einmal vorbeizuschauen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.


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