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CD-Review

Running From The Dawn

Artikel veröffentlicht am 22.10.2012 | 1643 mal gelesen

Mit RED SUN REVIVAL gibt es eine weitere Band aus England, die sich auf ihrem Debütalbum "Running From The Dawn" in Gothic Rock-Gefilden bewegt. Obgleich die Band erst 2011 gegründet wurde, enthält das Album Stücke von Sänger und Gitarrist Rob Leydon, die zwischen 2007 und 2010 entstanden sind. Das sind ja eigentlich beste Voraussetzungen, um dem Hörer gereiftes Material zu präsentieren.

"Running From The Dawn" startet mit "My Child", das die Musik von RED SUN REVIVAL gut zusammenfasst: Griffige Songstrukturen, ein treibendes, gitarren- und basslastiges Gothic Rock-Gerüst sowie der tiefe, dunkle Gesang von Rob Leydon werden meist von Piano- oder Violinenmelodien ergänzt, die dafür sorgen, dass das Ganze von Anfang an gut ins Ohr geht. So geht es dann auch auf dem restlichen Album weiter, sonderlich viel abgewechselt wird nicht, sodass die Songs alle ziemlich ähnlich klingen. Manchmal gibt es allerdings kleinere Variationen wie die fast schon folkig-fröhlich klingende Violine im Titeltrack. Die Stimmung auf "Running From The Dawn" ist genregemäß düster, wenngleich auch nicht so extrem wie bei einigen anderen Bands; RED SUN REVIVAL haben -wie erwähnt- durchaus auch hellere Momente zu bieten, die sich gut einfügen.

Im oft relativ innovationsarmen Gothic Rock-Genre ist es bekanntlich nicht selten, dass musikalisch nicht viel variiert wird, sodass RED SUN REVIVAL da keinen Ausnahme bilden. Dennoch ähneln sich die Songs auf Albumlänge sehr, was etwas zu Spannungsarmut und einer gewissen Eintönigkeit führt. So ist "Running From The Dawn" eines dieser an sich gut gemachten Alben, die für Genrefreunde interessant sein könnten, bei denen man aber auch nicht unbedingt etwas verpasst, wenn man sie nicht kennt.


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