Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Sarah Jezebel Deva - Malediction

Sarah Jezebel Deva

"Malediction"
CD-Review, 1309 mal gelesen, 18.07.2012
Sarah Jezebel Deva - A Sign Of Sublime

Sarah Jezebel Deva

"A Sign Of Sublime"
CD-Review, 2363 mal gelesen, 06.02.2010 Wertung 07/10

News der Band

26.04.2011

Vielen ist Sarah Jezebel Deva als Background-Sängerin für CRADLE OF FILTH, THERION oder MORTIIS bekannt. Die dralle Britin ist allerdings seit...

13.01.2010

Hier: (Link) könnt ihr euch das neue Video zum Song "A Sign Of Sublime" von Sarah Jezebel Deva ansehen. Der Song ist der Titeltrack zu ihrem...

14.11.2009

Sarah Jezebel Deva, die vor allem durch ihr Mitwirken bei ANGTORIA und CRADLE OF FILTH bekannt geworden ist, wird nächstes Jahr ihr erstes...


Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
unterschreibt für drei Alben bei Listenable Records news

Sarah Jezebel Deva

Vielen ist Sarah Jezebel Deva als Background-Sängerin für CRADLE OF FILTH, THERION oder MORTIIS...
Video zum Song news

White Empress

Paul Allender, Ex-Klampfer von CRADLE OF FILTH, veröffentlichte in dieser Woche mit seiner neuen...
Gastauftritt von Bam Margera und weitere Infos zum anstehenden Album news

Devilment

Zum kommenden DEVILMENT-Debut "The Great And Secret Show" (hier wurde bereits darüber berichtet)...
CD-Review

The Corruption Of Mercy

Artikel veröffentlicht am 09.06.2011 | 1600 mal gelesen

Wie ein leicht angeschrägtes Timbre im Gesang ein gutes Gothic-Metal-Album stimmungsvoll bereichern kann, haben unlängst die Hanauer GATES OF DAWN demonstriert. Weniger gut gefällt mir dieses Stilmittel indes auf der neuen Solo-Scheibe von SARAH JEZEBEL DEVA, die bislang vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Bands wie CRADLE OF FILTH oder THERION Aufmerksamkeit erregte. Dabei kann man der eindrucksvollen Frontlady nicht vorwerfen, sie würde schlecht singen. Im Gegenteil, rein technisch ist der Gesang erste Sahne und über den nötigen emotionalen Ausdruck verfügt die Dame zweifellos. Es ist also nur ein kleines Detail, dass das harmonische Gesamtbild stört und für Abzüge in der B-Note sorgt.

Vereinzelt bekommt man den Eindruck, dass Frau Deva mit ihrer morbiden Melancholie regelrecht gegen die unter dem Strich überraschend harschen Riff-Attacken ansingt. Das wirkt teilweise etwas befremdlich, sorgt aber für ein gehöriges Maß an Spannung. So lebt "The Corruption Of Mercy" vom starken Kontrast zwischen fast schon schwarzmetallischem Geknüppel und symphonischem Gothic-Bombast. Nach anfänglichem Staunen macht sich allerdings bald der Eindruck breit, dass die Dame in allem etwas zu dick aufträgt. Etwas weniger Bombast und ein klareres Herausarbeiten der melodischen Strukturen hätten dem Album hörbar gut getan.

An zentraler Stelle ist das Stück "Zombie" auf dem Silberling platziert. Und obwohl die beiliegende Setlist leider nicht ganz mit der tatsächlichen Songreihenfolge übereinstimmt, hört man schon bei den ersten Basstönen, dass hier die irischen CRANBERRIES gecovert werden. Indes bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Version lieben oder hassen soll. Während die Sängerin selbst die Original-Stimmung ihrer Kollegin Dolores O’Riordan recht gut trifft, ist die Instrumentalfraktion auf wildes Geknüppel eingestellt. Bezeichnenderweise ist es wieder die leicht schräge Disharmonie zwischen Gesang und Musik, die hier störend ins Ohr fällt. Ich glaube, ich bleibe lieber beim Original.

Die Eigenkompositionen schwanken zwischen stark (der Opener "No Paragon Of Virtue"), durchschnittlich ("Pretty With Effects") und überflüssig (die Piano-Ballade "Silence Please"). Da wie erwähnt die beiliegende Tracklist fehlerhaft ist, bin ich mir allerdings bei der korrekten Betitelung nicht wirklich sicher. Unter dem Strich fehlt mir auf "The Corruption Of Mercy" ein wirklich schlagendes Kaufargument. Das Songwriting ist oberer Genre-Durchschnitt, die Stimme gut, letztlich wirkt vieles aber zu vorhersehbar und unspektakulär. Und kratzt man etwas tiefer an der dicken Schicht aus Bombast-Zuckerguss, bleibt an vielen Stellen erschreckend wenig Substanz zurück. Eine Handvoll Hördurchgänge lang versteht die Scheibe dennoch ganz gut zu unterhalten.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: