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Interviews der Band
To/Die/For
To/Die/For
2057 mal gelesen, 23.03.2003

News der Band

14.04.2009

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06.11.2006

TO/DIE/FOR befinden sich zusammen mit einigen anderen Bands auf Tour, hierbei gibt es in Deutschland mehrere gelegenheiten, sie live zu erleben: ...

12.10.2006

TO/DIE/FOR, DAS SCHEIT, SINAMORE und INDIGO CHILD haben folgende Tour Dates bestätigt: Nov. 15 - Hamburg, Germany @ Markthalle Nov. 16 -...

13.06.2005

Gitarrist Juppe "J.P." Sutela hat TO/DIE/FOR aus persönlichen Gründen verlassen. Als Ersatz für Juppe konnte der SOULRELIC...

07.12.2004

"IV" wird das nächste Album der finnischen Goth Metaller TO/DIE/FOR heißen, welches am 16. März 2005 via Spinefarm Records...


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CD-Review

Samsara

Artikel veröffentlicht am 29.09.2012 | 1203 mal gelesen

Volle sechs Jahre liegt die Veröffentlichung des letzten TO/DIE/FOR-Albums nun bereits zurück und nicht wenige haben spätestens nach der Trennung der Band im Jahre 2009 vermutet, dass es diesmal wirklich aus sei mit den Finnen, die für ihre zahlreichen Label- und Besetzungswechsel regelrecht bekannt geworden sind. Doch einmal mehr hat sich Bandkopf Jarno "Jape" Perätalo aufgerafft und erneut eine zumindest teilweise neue Mannschaft um sie geschart, mit der er sich im Jahre 2012 in manchen Momenten so stark wie schon lange nicht mehr präsentiert.

Das zeigt schon der wahrlich hitverdächtige Opener “Kissing The Flames”, der den Hörer mit seinen knackigen Riffs und dem mitreißenden Refrain sofort packt – SENTENCED lassen grüßen. Zwar dürfte Japes raues, dunkles Organ nicht jedermanns Sache sein, doch dafür macht es den Sound von TO/DIE/FOR umso markanter und unverkennbarer. Ähnlich schmissig und energisch gehen die Finnen beim gelungenen IGGY POP-Cover “Cry For Love” und beim rhythmisch abwechslungsreichen “Hail Of Bullets” zu Werke, doch natürlich frönen TO/DIE/FOR auf “Samsara” auch den ruhigen Tönen, wobei besonders das mit einer an frühe TIAMAT erinnernden träumerischen Melancholie begeisternde Bombast-Monster “Folie A Deux” Erwähnung verdient. Zwar wird die Schwelle zum Kitschigen hier regelrecht übersprungen, das macht diesen Track jedoch nicht weniger wunderschön und einnehmend.

Dennoch lässt sich “Samsara” alles in allem nur im vorderen Mittelfeld der Punkteskala einordnen, denn zwischen diesen wirklich gelungenen Titeln finden sich leider auch so einige Filler, die ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hinplätschern und bei denen nicht selten sogar etwas Langeweile aufkommt, insbesondere dann, wenn TO/DIE/FOR zu sehr vom Gas gehen (“Love's A Sickness”, “Someday Somewhere Somehow”). Leider finden sich diese Tracks auch noch größtenteils in der zweiten Albumhälfte, sodass der qualitative Unterschied umso deutlicher auffällt. Für Genre-Fans könnte “Samsara” aber dennoch interessant sein, reinhören schadet also nicht!


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