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CD-Review

Seed Of An Ancient Pain

Artikel veröffentlicht am 17.10.2007 | 2972 mal gelesen “Seed Of An Ancient Pain” ist das Debütalbum der seit 2004 existierenden italienischen Gothictruppe VLAD IN TEARS. Sowohl gesanglich, als auch musikalisch ähnelt die Band sehr stark den Finnen HIM oder ENTWINE. Voll und Ganz haben auch sie sich dem eingängigen und düsteren Gothicmetal verschrieben.

Gleich der Opener “Reveal” startet mit einem Chor, der zugleich den Auftakt zum bombastischen ersten Song bildet. Musikalisch gesehen kann VLAD IN TEARS sehr überzeugen, lediglich der Gesang wirft kleinere Schwächen auf. Vor allem die Songelemente mit den höheren Tönen machen Sänger Kris etwas zu schaffen. Trotzdem, von diesem Manko mal abgesehen, singt er doch in einer recht akzeptablen Liga.

Sehr schade finde ich jedoch, dass die Band keine wirklichen Innovationen in ihre Songs mit einbringt. Die Songabläufe sind fast immer vorhersehbar. Teilweise meint man sogar den einen oder anderen Song schon mal irgendwo gehört zu haben. Auch wenn die Songs gelungen sind, man hat sich eben zu stark an den Idolen ENTWINE & Co. orientiert.

HIM-Fans werden mit “Seed Of An Ancient Pain” aber vollends auf ihre Kosten kommen. Die Ähnlichkeit von Sänger Kris zu Ville Valo ist teilweise verblüffend. Wer eine neue Tributeband zu HIM sucht, wird hier fündig. Abzug gibt es lediglich durch die fehlende Originalität, da ja Großmeister Ville Valo hier schon vor etlichen Jahren sein Revier bestens abgesteckt hat.

Anspieltips wären vor allem “Woods Of Madness” oder das treibende und überaus stark an HIM erinnernde “My Course”, wobei man aber sagen muss, dass durchaus alle Songs auf ihre Art und Weise eine Daseinsberechtigung auf dem Silberling verdient haben. Einzige Kritikpunkte sind aber eben die fehlende gesangliche Transparenz in manchen Songpassagen, sowie die fehlende Innovationsfreude in den Songs. Abgesehen davon kann man “Seed Of An Ancient Pain” aber ohne weiteres jedem Gothicfan ans Herz legen.
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