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Reviews der Band
Eskimo Callboy - We Are The Mess

Eskimo Callboy

"We Are The Mess"
CD-Review, 5781 mal gelesen, 07.01.2014 Wertung 08/10
Eskimo Callboy - Eskimo Callboy

Eskimo Callboy

"Eskimo Callboy"
CD-Review, 4392 mal gelesen, 06.01.2011 Wertung 04/10

Interviews der Band
Eskimo Callboy
Interview zu "We Are The Mess"
1753 mal gelesen, 11.01.2014
Eskimo Callboy
Interview mit Sushi und Kevin auf dem Summer Breeze
3146 mal gelesen, 31.12.2012

Specials der Band
Eskimo Callboy
Track By Track zu "We Are The Mess"
2716 mal gelesen, 31.12.2013

News der Band

02.01.2014

Am 10.01.2014 ist es soweit: ESKIMO CALLBOY veröffentlichen ihr neues Album "We Are The Mess" und liefern damit eines der ersten Highlights des...

31.12.2013

"We Are The Mess", das neue Album von ESKIMO CALLBOY, steht in den Startlöchern. Der von vielen Fans erwartete Nachfolger zu "Bury Me In Vegas"...

31.12.2012

Die Ruhrpott-Partymetaller ESKIMO CALLBOY gehören mit Sicherheit zu den meist diskutierten Bands des zurückliegenden Metal-Jahres. Während die...


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CD-Review

Bury Me In Vegas

Artikel veröffentlicht am 04.04.2012 | 7951 mal gelesen

LADY GAGA, EMMURE, SCOOTER, ALL SHALL PERISH. Wer jetzt denkt, dass die Kollegen bei metal.de zuviel getrunken haben, der sollte gebannt weiterlesen, denn mit "Bury Me In Vegas" von den Newcomern ESKIMO CALLBOY, kracht uns ein Album in die Redaktion, für das der Begriff "polarisierend" neu erfunden werden muss, ein Album das die anfänglich genannten Bands musikalisch auf einen Nenner bringt, sofern denn überhaupt möglich, und ein Album, das man entweder so sehr liebt, dass man es niemehr aus der Anlage nehmen will, oder so zum Kotzen findet, dass man es umgehend mit Hilfe von Papis Werkzeugkiste in die CD-Hölle verfrachtet.

Aber ganz von vorne: ESKIMO CALLBOY aus dem schönen Castrop-Rauxel schossen vor circa einem Jahr aus dem Nichts an die Oberfläche, als man mit einer Coverversion von KATY PERRYs "California Gurls" auf sich aufmerksam machte, und kurze Zeit später mit einer selbsbetitelten EP erste Lobeeren, wie auch diverse Morddrohungen, einheimsen konnte. Mit "Bury Me In Vegas" kommt jetzt die erste Platte, die mit zehn Tracks, dickem Booklet und Hochglanz-Cover ganz schön was hermacht. Was die Sache so außergewöhnlich macht? Brutalster Breakdown-Mosh der Marke EMMURE trifft auf zuckersüße Melodien, die in aller Regel so sehr durch den Auto-Tune-Generator gejagt wurden, dass LIL WAYNE blass wird, Dubstep-Whoo-Whoos, dazu Trance-Parts, die von H.P. Baxxter höchstpersönlich stammen könnten, dutzende Soundexperimente, brutales Growlen, Gangshouts, dicke Riffs, und Texte, die abwechselnd zum exzessiven Alkoholkonsum, freizügigen Sex oder endlosen Parties einladen. Für den True-Metal-Maniac quasi Knoblauch, Weihwasser, Silberkugeln und Kruzifix in einem, für die Metal-Kids von heute DER Kracher schlechthin. Da ich mich aber weder in der einen noch der anderen Extreme bereit bin unterzuordnen, gehe ich ganz unverfroren an die Sache ran, und ich sags ja nur ungern, aber ESKIMO CALLBOY sind verdammt nochmal gut, sehr gut.

Mit dem Titeltrack "Bury Me In (Fucking) Vegas" beginnen knappe 40 Minuten Dauer Bang-Bang, das es in sich hat. Die Elektro-Parts gliedern sich von Anfang an perfekt in das Konzept ein, die Breaks sitzen nackenbrecherisch genau, und die Melodien, auch wenn sie allesamt an Grenze zum Super-Kitsch kratzen, gehen unglaublich schnell ins Ohr. Das Album macht unendlich Spaß, gerade deshalb, weil sich die Jungs quasi keine Grenzen setzen, auf die Regeln pfeifen, und das machen, was gut klingt. Jeder Song bietet ein neues Klangerlebnis, ohne dabei an Struktur einzubüßen, denn Eingängigkeit trotz Brutalität wird hier durchgehend gewährleistet. Eine gewisse Offenheit sollte man beim Hören natürlich mitbringen, denn wer schon beim Neologismus "Electro-Core" ein fieses Zucken bekommt, ist hier an der falschen Adresse. Hier wird jede Konvention mit Füßen getreten, während man die Herrlichkeit der Party-Welt und deren Exzesse besingt. Ich gebe ja zu "I want sex, i want cars, want the drugs, grab the stars" kommt schon etwas plump, aber erinnert doch irgendwie an den guten alten Rock´n´Roll, oder? Auf die Songs einzeln einzugehen fällt schwer, da die Einflüsse und genrefremden Elemente so zahlreich sind, dass jeder Track zur Entdeckungsreise wird. Objektiv erfüllen die sechs Jungspunde aber alles, was ein hammer Debüt ausmacht. Ausgereiftes Songwriting? Jap. Neue Ideen und innovativer Sound? Aber sowas von. Jeder Song ein Kracher, keine Durchhänger? Bingo. Fette Produktion und was geboten fürs Geld? Absolut. ESKIMO CALLBOY könnten im Spielzimmer meiner kleinen Nichte den Nachmittag schmücken und genauso gut den Underground-Club um die Ecke brutal in Schutt und Asche legen. Und genau das ist es auch, was viele so sehr hassen, denn der ultraharte Metal-Mosh wird hier so massentauglich in Szene gesetzt wie nie zuvor.

Hat man sich aber man von alle Gedanken wie "Oh Gott steh ich hier gerade wirklich mit Techno-Beats an der Ampel" oder "Man mit der Scheibe bebt die nächste WG-Party" gelöst, wird das ganze viel einfacher. Und dann bleibt am Ende einfach nur ein verdammt gutes Album zurück, das nach einer langen Durststrecke endlich mal wieder etwas komplett Neues bietet und dabei ein Feuerwerk an guten Titeln zündet und uns eines wieder in Erinerrung ruft: Metal darf auch Spaß machen! Und falls mich die Szene-Polizei wegen unkorrektem Verhalten jetzt lynchen will, hab ich nur noch fünf Worte: Bury Me In Fucking Vegas!


Kommentare
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melden Heulender Vogel (unregistriert) | 05.04.2012 | 13:15 Uhr

lol. Epic Fail xD  

katharzis.
melden katharzis. | 05.04.2012 | 19:36 Uhr

Kein Kommentar :D:D  

melden Eugen (unregistriert) | 05.04.2012 | 19:36 Uhr

Wertvoller Beitrag, Vogel.  

katharzis.
melden katharzis. | 05.04.2012 | 20:19 Uhr

Deiner übertrifft meinen natürlich um Längen :)  

Bolthor
melden Wertung 08/10 Bolthor | 05.04.2012 | 20:40 Uhr

Ich frage mich wieso hier sowas wie kein Kommentar kommt,es steht nicht umsonst drinne das es Polarisiert.
Es wird dadurch zu etwas besonderem da es mal etwas ganz Neues ist und das kommt heute viel zu selten vor. Ob es einem gefällt oder...  

katharzis.
melden katharzis. | 05.04.2012 | 21:01 Uhr

Naja, so neu ist das ja ehrlich gesagt nich'.  

The Law
melden The Law | 05.04.2012 | 21:27 Uhr

Klingt doch ganz lustig, dieses Trance-Metal-Gemisch. Ist tatsächlich absolut nichts Neues, und auch gibt es bessere Kapellen, aber sonst? Man muss es ja nicht bierernst nehmen. Sollen die Trueheimer doch ihre Kutte bügeln gehen und miesepetern.  

katharzis.
melden katharzis. | 05.04.2012 | 21:35 Uhr

Das "Problem" dabei ist ja, dass nicht erst die Kuttenträger darüber ablästern, sondern sogar schon diejenigen, die sich eigentlich dem Core zuschreiben würden. Warum? Weil's peinlich ist. Nur weil es polarisiert und sich die Band nicht ernst...  

Bolthor
melden Bolthor | 05.04.2012 | 23:30 Uhr

Immerhin ist es kein Metalcore-Einheitsbrei. Ich kann mir zum Beispiel keinen Metalcore-Song mehr geben der zu 95% wie ein anderer klingt mit minimalen Unterschieden,und dahingehend finde ich sowas recht erfrischend. Letztendlich lässt sich über...  

katharzis.
melden katharzis. | 05.04.2012 | 23:45 Uhr

Man kann das begründen wie man will, ich werd's nicht nachvollziehen können. Dabei geht's mir eigentlich gar nicht mal so sehr um die Musik bzw. die Instrumentalisierung, sondern eher um so Textstellen wie das genannte "I want sex, i want cars,...  

melden Stendahl666 (unregistriert) | 06.04.2012 | 10:44 Uhr

Da muss ich Katharsis recht geben.. Chris wiegehabt, sein Gejaule kennen wir. Die Band ist keine und diese Nicht-ernst-nehm-Nummer machts nicht besser. Hab nix dagegen dass esFabian gefällt, aber mal ehrlich, es gibt soviel Interessanteres....  

melden Bartho (unregistriert) | 06.04.2012 | 15:23 Uhr

Mein Gott,wenn ich mit hier diese Scheisse über Authenzität und Auftreten der Band durchlese,könnt ich kotzen. War es authentisch als in den 70ern jeden Keller-Band über Sex und Drugs sang?Ist es authentisch wenn die Hinterwäldler von...  

The Law
melden The Law | 06.04.2012 | 16:34 Uhr

@Bartho: Ich würde selbst nicht so weit gehen, mich als Fan der Band zu bezeichnen, würde wohl auch genau so wenig zu Freudens- oder Verzückungssprüngen verleitet werden, aber so schlimm ist das in der Tat nicht. So manche Waldscheißerband ist...  

melden ClumsyBear (unregistriert) | 06.04.2012 | 17:30 Uhr

Wer die Platte hier abfeiert, findet warscheinlich auch Unheilig geil. Hier ist eine ernstzunehmende Rezi (Übrigens vergibt die Seite diese Wertung zum ersten Mal seit 4! Jahren XD):

http://www.plattentests.de/rezi.php?show=9216  

katharzis.
melden katharzis. | 06.04.2012 | 19:39 Uhr

Also wenn ein paar Schweden über nordische Gottheiten sinnieren, kommt das in meinen Augen authentischer rüber als wenn ein paar Milchbubis aus dem Pott von dicken Amischlitten, Starlets, Drogen etc. erzählen wollen. Übrigens Bartho. Wenn man...  

The Law
melden The Law | 06.04.2012 | 21:14 Uhr

OMG, "es ist kein Metal"... als sollte es das sein. Ist doch völlig egal, was es ist. Die Jungs scheinen Spaß an diesem überzogenen Quark zu haben, machen einen auf Weltmensch und Checker und Geldsäcke und Partymenschen, das ist halt ihr Humor....  

melden Hansi (unregistriert) | 07.04.2012 | 12:10 Uhr

Wer die Plattentest.de-"Rezension" (bitte auf die Gänsefüßchen achten) seriös oder ernstzunehmend findet, muss geistig schon krasse Defizite haben. So nen Haufen Dünnschiss als "Review" getarnt rotzt doch jeder halbtrainierte Schimpanse in 10...  

The Law
melden The Law | 07.04.2012 | 12:59 Uhr

Verrisse an eigenem Versagen festzumachen halte ich allerdings für extrem anmaßend. Um eine Platte nach allen Regeln der Kunst sche!ße zu finden, muss man es selbst nicht "besser machen können".  

melden Eugen (unregistriert) | 07.04.2012 | 13:55 Uhr

Das Metal Publikum ist so prüde wie eh und je! Die singen über Drogen und Sex und sehen komisch aus? Ähm..hust...hust...Mötley Crüe?...hust...

Aber es stimmt. Alles stimmt, was ihr hier so erzählt. Es gibt nun mal Bands, die sind...  

melden Hansi (unregistriert) | 07.04.2012 | 14:19 Uhr

Verrisse des Verrisses Willen , ohne jegliche Argumente sind noch viel anmaßender....  

katharzis.
melden katharzis. | 07.04.2012 | 16:31 Uhr

Abermals schwache Argumentation von Eugen. Wie zu erwarten war. Um's kurz zu machen: Es gibt Bands, und es gibt Eskimo Callboy.  

melden Eugen (unregistriert) | 07.04.2012 | 16:48 Uhr

Yeah. Und es gibt Menschen, die den Rand halten, wenn ihnen etwas nicht gefällt und Menschen, die sich zu den Comic Book Guy des Internets ausrufen.

http://www.youtube.com/watch?v=Lzyd91NFx-Y  

melden armin (unregistriert) | 08.04.2012 | 03:14 Uhr

toleranter müll, nichts gegen diesen quatsch, aber mit metal hat das nichts zu tun!  

FuLong
melden Wertung 01/10 FuLong | 08.04.2012 | 10:50 Uhr

Nicht.  

falk
melden falk | 10.04.2012 | 11:35 Uhr

Hier wurden zwei Kommentare gelöscht, die mit der Rezension nichts zu tun hatten.  

melden matt eagle (unregistriert) | 14.04.2012 | 13:00 Uhr

das ist einfach nur schrott und hat mit metal garnichts zu tun!!!
ist nicht umsonst "arschbombe des monats" in der rock hard geworden.
und ich kann mich dem review nur anschließen..
VÖ: am besten garnicht!!!  

The Law
melden The Law | 14.04.2012 | 13:10 Uhr

Schon mal überlegt, ob die Band überhaupt etwas mit Metal im eigentlichen Sinne zu tun haben WILL?  

melden HV (unregistriert) | 14.04.2012 | 16:01 Uhr

gebsch de albumz bury me in vegas bnm 8.6 8) roflmao lolz  

melden Helge (unregistriert) | 14.04.2012 | 16:08 Uhr

"Übrigens vergibt die Seite diese Wertung zum ersten Mal seit 4! Jahren"

Wow, wie aussagekräftig. Dass die Seite total für den A**** ist, lässt sich nicht durch einen kurzen Blick in das "Forum" bestätigen, nein, auch viele...  

melden fransi (unregistriert) | 15.04.2012 | 04:36 Uhr

Wer die Hansi-"Rezension" (bitte auf die Gänsefüßchen achten) seriös oder ernstzunehmend findet, muss geistig schon krasse Defizite haben. So nen Haufen Dünnschiss als "Review" getarnt rotzt doch jeder halbtrainierte Schimpanse in 10...  

melden enzo (unregistriert) | 29.04.2012 | 18:58 Uhr

Das Album funktioniert perfekt, wie man an den Beiträgen hier sehen kann :D Mir tut ehrlich gesangt jeder Mensch ziemlich leid, der in seinem musikalischen Denken bereits so eingefahren ist, dass es für ihn nur noch eine binäre Sichtweise a'la...