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CD-Review

Means To Collapse

Artikel veröffentlicht am 24.02.2013 | 1774 mal gelesen

Prinzipiell bin ich überhaupt nicht voreingenommen, wenn's um Newcomer geht. Wenn ich aber folgendes lese, kann ich schon ansatzweise erahnen, was ich zu erwarten habe: "Der Sound von MEANS TO COLLAPSE basiert auf modernem Metal mit Core-Elementen, ergänzt um technische Anleihen aus Djent- und Thrash Metal. Diese Mischung gibt M2C etwas Einzigartiges und Wiedererkennbares.".

Ja wenn es denn so wäre. Ohne den Jungs aus Braunschweig nun völlig das Wasser für die Zukunft abzugraben: Diese EP hat keine, ich zitiere, "Kraftvolle Sounds mit energiegeladenen und impulsiven Riffs" zu bieten und ist auch keine "sprichwörtliche Abrissbirne". Keiner der vier Songs ist auch nur ansatzweise erwähnenswert, da sich die gebotenen Musik-Ansätze primär im untersten Standard-Metalcore bewegen. Wo hier "technische Anleihen aus Djent" vertreten sein sollen, bleibt wohl das Geheimnis der Band selbst, den Thrash Metal sucht man ebenso vergeblich. Selbst das Mastering von Lasse Lammert (u.a. ALESTORM) klingt halbherzig dahingeklatscht.

Damit wurde dann auch nahezu alles gesagt. Das Artwork ist übrigens ganz nett, aber wenn dies das einzig nennenswerte über eine junge Band ist, die mit einer kleinen EP auf sich aufmerksam machen will, spricht das für sich. Die Wertung darf sich jeder denken, hier sprechen Worte eine deutlichere Sprache als bloße Zahlen.


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